Die göttliche Liebe – Kapitel 10

Kapitel 10

Wissenschaft, Religionen, Spiritualität

Heute esst ihr Tag für Tag die bitteren Früchte des Baumes der Wissenschaft, der von den Menschen so unvollkommen gepflegt wurde, weil ihr euch nicht um die harmonische Entfaltung aller eurer Gaben bemüht habt. Wie konntet ihr also eure Entdeckungen und eure Werke in gute Bahnen lenken, da ihr nur die Intelligenz geschult, aber die Seele und das Herz vernachlässigt habt? (282, 15)

Der Beweis dafür, dass euer wissenschaftlicher Fortschritt nicht die gegenseitige Liebe als Beweggrund gehabt hat, ist der moralische Niedergang der Völker, ist der brudermörderische Krieg, ist der Hunger und das Elend, die überall herrschen, ist die Unwissenheit über das Geistige. (315, 54)

Die Wissenschaft ist Licht, das Licht ist Leben, ist Kraft, Gesundheit und Frieden. Ist dies die Frucht eurer Wissenschaft? Nein, Menschheit! Deshalb sage Ich euch: Solange ihr nicht zulasst, dass das Licht des Geistes das Dunkel eures Verstandes durchdringt, werden eure Werke niemals einen hohen und geistigen Ursprung haben können, werden sie niemals mehr als nur menschliche Werke sein können. (358, 34)

Auch die Ärzte werden gerufen werden. Sie werde Ich fragen, was sie mit dem Geheimnis der Gesundheit gemacht haben, das Ich ihnen enthüllte, und mit dem Heilbalsam, den Ich ihnen anvertraute. Ich werde sie fragen, ob sie in Wahrheit den fremden Schmerz gefühlt haben, ob sie sich bis zum ärmlichsten Lager herabgebeugt haben, um den, der leidet, mit Liebe zu heilen. Was werden Mir jene antworten, die Pracht, Wohlleben und Luxus erreicht haben mit dem Schmerz ihrer Mitmenschen — einem Schmerz, den sie nicht immer zu lindern verstanden? Alle werden sich in ihren Herzen Fragen stellen und Mir im Lichte ihres Gewissens antworten müssen. (63, 62)

Bildet euch nichts ein auf die Früchte eurer Wissenschaft, denn jetzt, da ihr so große Fortschritte in ihr gemacht habt, leidet die Menschheit am meisten, gibt es am meisten Elend, Beunruhigung, Krankheiten und brudermörderische Kriege. (22, 16)

Unter den Menschen herrscht Verwirrung, weil ihr die, die euch ins Verderben geführt haben, auf einen Sockel gehoben habt. Fragt daher nicht, warum Ich zu den Menschen gekommen bin, und enthaltet euch des Urteils darüber, dass Ich Mich durch Sünder und Unwissende kundtue; denn nicht alles, was ihr für unvollkommen haltet, ist es. (59, 54)

Ich habe Mich nicht geirrt in dem, was Ich geschaffen habe; der Mensch jedoch hat den vorgezeichneten Weg und das Leben verfehlt; aber bald wird er zu Mir zurückkehren wie der „Verlorene Sohn“, der sein ganzes Erbe verprasste. Mit seiner Wissenschaft hat er eine neue Welt geschaffen, ein falsches Reich. Er hat Gesetze gemacht, hat sich einen Thron errichtet und sich mit einem Zepter und einer Krone ausgestattet. Doch wie vergänglich und trügerisch ist seine Herrlichkeit: ein schwacher Hauch meiner Gerechtigkeit genügt, und seine Grundfesten erbeben, und sein ganzes Reich zerfällt. Das Reich des Friedens, der Gerechtigkeit und Liebe jedoch, das er nicht zu gewinnen vermochte, ist dem Menschenherzen ferne.

Ich habe euch schon gesagt, dass die Seele vor dem Körper kommt, so wie der Körper vor der Kleidung. Der Körper, den ihr besitzt, ist nur eine vorübergehende Bekleidung der Seele. (80; 49, 53)

Ich habe euch gesagt, dass diese Menschheit eines Tages die Vergeistigung erreichen und in Harmonie mit allem Geschaffenen zu leben verstehen wird, und Seele, Verstand und Herz im Gleichschritt gehen werden. (305, 11)

Die Entwicklung des Menschen, seine Fortschritte, seine Wissenschaft und seine Zivilisation hatten niemals den Aufstieg der Geistseele zum Ziel, welche das Höchste und Edelste ist, was es im Menschen gibt. Sein Streben, sein Ehrgeiz, seine Wünsche und Besorgnisse hatten ihr Ziel immer in dieser Welt. Hier hat er das Wissen gesucht, hier hat er Schätze angehäuft, hier hat er sich Vergnügungen, Ehrungen, Belohnungen, Machtstellungen und Auszeichnungen verschafft, hier hat er seine Herrlichkeit finden wollen. (277, 42)

Ich will zwar, dass ihr Sehnsüchte habt, dass ihr strebsam seid, dass ihr davon träumt, groß, stark und weise zu sein, aber an ewigen Gütern des Geistes. Denn, um jene Güter zu erlangen, sind alle Tugenden erforderlich, wie die Barmherzigkeit, die Demut, die Vergebung, die Geduld, die Hochherzigkeit, mit einem Wort: die Liebe. Und alle Tugenden erheben, läutern und vervollkommnen die Seele. (288, 32)

Wenn der Mensch sich geistig selbst entdeckt, dann fühlt er in sich die Gegenwart seines Vaters. Doch wenn er weder weiß, wer er ist, noch woher er stammt, fühlt er Mich ferne, fremd, unerreichbar, oder er bleibt gefühllos.

Nur die erwachte Seele kann in das Reich der Wahrheit eindringen. Mit seiner Wissenschaft allein wird der Mensch sie nicht erkennen können. (139, 40-41)

Die Wissenschaftler betrachten die göttlichen Offenbarungen voll Eitelkeit als ihrer Aufmerksamkeit unwürdig. Sie wollen sich nicht geistig zu Gott erheben, und wenn sie etwas von dem, was sie umgibt, nicht begreifen, leugnen sie es, um nicht ihre Unfähigkeit und ihre Unwissenheit bekennen zu müssen. Viele von ihnen wollen nur an das glauben, was sie beweisen können.

Welchen Trost können diese Menschen den Herzen ihrer Nächsten bringen, wenn sie nicht das Urprinzip der Liebe erkennen, welches die Schöpfung regiert, und außerdem den geistigen Sinn des Lebens nicht verstehen ? (163, 17-18)

O Männer und Frauen der Welt, die ihr in euren Wissenschaften das einzige vergessen habt, was euch weise und glücklich machen kann: Ihr habt die Liebe vergessen, die alles inspiriert — die Liebe, die alles vermag und alles verwandelt! Ihr lebt inmitten des Schmerzes und der Finsternis; denn da ihr nicht die Liebe übt, die Ich euch lehre, verursacht ihr euer körperliches oder seelisches Leiden. (16, 31)

Fragt eure Gelehrten, und wenn sie ehrlich sind, werden sie euch sagen, dass sie Gott um Inspiration gebeten haben. Ich würde ihnen mehr Eingebungen schenken, wenn sie Mich darum mit mehr Liebe für ihre Mitmenschen bitten würden und mit weniger Eitelkeit für sich selbst. (17, 59)

Bei den großen menschlichen Werken besteht der Einfluss und das Wirken hoher geistiger Wesen, die fortwährend auf das Denkvermögen der Menschen einwirken und ihren inkarnierten Geschwistern das Unbekannte inspirieren oder offenbaren. (182, 21)

Die Eitelkeit hat sich in jenen eingenistet, welche in der Meinung, die volle Erkenntnis der Wahrheit erreicht zu haben, sich für gelehrt, stark, unfehlbar, groß und absolut gehalten haben, ohne sich bewusst zu werden, dass sie sich oftmals geirrt haben. (27, 3)

Heute fühlt sich der Mensch groß, erhöht er seine Persönlichkeit und schämt sich, „Gott“ zu sagen. Er gibt ihm andere Namen, um seinen Dunkel nicht zu kompromittieren, um nicht vom Sockel seiner gesellschaftlichen Stellung herabzufallen. Daher nennen sie Mich: Kosmische Intelligenz, Architekt des Universums. Aber Ich habe euch gelehrt, zu Mir „Unser Vater“, „Mein Vater“ zu sagen, so wie Ich es euch in der „Zweiten Zeit“ lehrte. Warum glauben die Menschen, ihre Persönlichkeit zu erniedrigen oder zu mindern, wenn sie Mich „Vater“ nennen? (147, 7)

Ich frage die Menschen dieser Zeit, die sich für die Fortgeschrittensten in der ganzen Geschichte dieser Welt halten: Habt ihr bei all eurer Begabung etwa eine Form gefunden, Frieden zu schaffen, Macht zu erlangen und Wohlstand zu erreichen, ohne eure Nächsten zu töten, zu vernichten oder zu versklaven? Glaubt ihr, dass euer Fortschritt wahr und echt ist, wenn ihr euch moralisch im Schlamm wälzt und geistig im Dunkeln umherirrt? Ich bekämpfe nicht die Wissenschaft, da Ich Selbst sie dem Menschen eingegeben habe; das, was Ich beanstande, ist der Zweck, für den ihr sie manchmal verwendet. (37, 56)

Wie tief ist der Mensch in seinem Materialismus gesunken, so dass er schließlich Jenen leugnete, der alles erschaffen hat! Wie konnte sich der menschliche Verstand in solchem Maße verfinstern?

Wie konnte eure Wissenschaft Mich leugnen und das Leben und die Natur schänden, wie sie es getan hat? (175, 72)

Ich gebe den Menschen aufs neue mein Wort, damit sie wissen, dass sie nicht verlassen sind, damit sie durch die Stimme ihres Geistes erwachen und erfahren, dass die Seele nach diesem Leben große göttliche Wunder erwarten.

Von ihnen habe Ich zu den Menschen gesprochen, und dasselbe erfährt der, der zu beten versteht, um mit dem Geistigen in Verbindung zu treten, so wie es auch jener bezeugt, der sich mittels der Wissenschaft in die Geheimnisse der Natur vertieft. Auf diesen beiden Wegen werden sowohl der Verstand als auch der Geist immer mehr entdecken, je mehr sie suchen. Aber wann wird die Zeit kommen, in der der Mensch sich für sein Studium und sein Forschen von der Liebe inspirieren lässt? Erst wenn dies geschieht, wird sein Werk auf der Welt von Dauer sein. Solange der Beweggrund der Wissenschaft das Machtstreben, der Hochmut, der Materialismus oder Hass ist, werden die Menschen unablässig die Zurechtweisung der entfesselten Naturgewalten erfahren, die ihre Unbesonnenheit ahnden. Wie viele haben sich im Bösen, im Hochmut, in ihrem eitlen Streben aufgebläht, wie viele haben sich Kronen aufgesetzt, obwohl sie armselig und geistig nackt sind. Wie groß ist der Gegensatz zwischen dem, was ihr als eure Wahrheit betrachtet, und meiner Wahrheit! (277; 31-32, 36)

Wenn die Menschen die wahre Liebe zu ihren Mitmenschen fühlen würden, müssten sie nicht das Chaos erleiden, in dem sie sich befinden; alles in ihnen wäre Harmonie und Frieden. Doch diese göttliche Liebe begreifen sie nicht, und sie wollen nur die wissenschaftliche Wahrheit, die abgeleitete Wahrheit — jene, die sie mit ihren menschlichen Gedankengängen beweisen können: Sie wollen die Wahrheit, die das Gehirn anspricht, nicht die, welche das Herz erreicht, und nun haben sie das Ergebnis ihres Materialismus: eine selbstsüchtige, falsche und von Leid erfüllte Menschheit. (14, 42)

Heute sage Ich euch, dass Materie und Geist keine gegensätzlichen Kräfte sind; zwischen beiden soll Harmonie herrschen. Licht sind meine geistigen Offenbarungen, und Licht sind auch die Offenbarungen und Entdeckungen der Wissenschaft. Doch wenn ihr von Mir gehört habt, dass Ich das Werk der Wissenschaftler oft beanstande, dann deshalb, weil viele von ihnen die Energie, die früher unbekannten Elemente und Kräfte der Natur für verderbliche Zwecke der Zerstörung, der Feindseligkeiten, des Hasses und der Rache, der irdischen Herrschaft und maßlosen Machtstrebens missbraucht haben.

Ich kann euch sagen, dass es Mir bei denen, die ihre Mission mit Liebe und guten Absichten ausgeführt haben — bei jenen, die respektvoll und demütig in meine geheimen Schatzkammern eingedrungen sind, Freude bereitet hat, ihnen große Geheimnisse zum Wohle meiner Tochter, der Menschheit, zu offenbaren.

Jetzt ist die Zeit da, in der ihr begreifen müsst, dass alles Licht meinem Geiste zugehörig ist, dass alles, was Leben ist, von meiner Göttlichkeit stammt, weil Ich die geheime Schatzkammer, der Urquell und der Ursprung der ganzen Schöpfung bin.

Jene Kämpfe des Geistigen gegen das Wissenschaftliche werden aus dem Leben der Menschen verschwinden bis zu dem Grade, dass das Spirituelle mit der Wissenschaft in einem einzigen Lichte vereint wird, das den Weg des Menschen bis in die Unendlichkeit erhellt. (233; 30-31, 33-34)

Menschen, Menschen, die ihr euch alle aneinander stoßt! Ich habe euch angetroffen, wie ihr eure Bosheit leugnet und euch mit dem brüstet, was ihr für Größe haltet, wahrend ihr eure Schandflecken verbergt. Doch Ich sage euch, dass der Mensch, der sich für lobenswert hält in seiner scheinbaren Größe, ein seelisch Armer ist. Und denen, die aus Mangel an Tugenden über die Fehler der anderen lästern und fremde Verfehlungen richten, muss Ich sagen, dass sie Heuchler sind und der Gerechtigkeit und Wahrheit sehr ferne sind.

Nicht nur jene morden, die das Leben des Körpers nehmen, sondern auch die, die das Herz durch Verleumdungen zerreißen. Jene, die die Gefühle des Herzens, den Glauben, das Ideal töten, sind Mörder der Seele. Und wie viele von ihnen leben frei, ohne Gefängnis und ohne Ketten.

Ihr habt euch derart an das Böse gewöhnt, dass ihr selbst die Menschen, die jene neuen Todeswaffen erfinden, groß nennt, weil sie in einem Augenblick Millionen Menschenleben vernichten können. Und ihr nennt sie sogar Gelehrte. Wo bleibt da eure Vernunft? Groß kann man nur durch den Geist sein und gelehrt nur der, der auf dem Weg der Wahrheit wandelt. (235; 36-37, 39)

Voll Hochmut erheben sich die großen Nationen, prahlen mit ihrer Macht, bedrohen die Welt mit ihren Waffen, sind stolz auf ihre Intelligenz und ihre Wissenschaft, ohne sich der Zerbrechlichkeit der falschen Welt, die sie geschaffen haben, bewusst zu sein; denn ein leichter Hauch meiner Gerechtigkeit wird genügen, damit diese künstliche Welt verschwindet. Doch es wird die Hand des Menschen selbst sein, die sein eigenes Werk zerstört; es wird sein Verstand sein, der die Art und Weise, das zu vernichten, was er zuvor erschuf, erfinden wird.

Auf den Ruinen einer Welt, die von einer materialistischen Menschheit geschaffen und zerstört wurde, wird sich eine neue Welt erheben, deren Fundamente die Erfahrung sein wird, und die das Ideal ihrer seelischen Aufwärtsentwicklung zum Ziele haben wird. (315, 55-56)

Menschheit, wenn du alles, was du dazu verwendet hast, blutige Kriege zu führen, darauf verwandt hättest, humanitäre Werke zu vollbringen, wäre dein Dasein voll der Segnungen des Vaters. Aber der Mensch hat die Reichtümer, die er angehäuft hat, dazu benutzt, Zerstörung, Schmerz und Tod zu säen. Dies kann nicht das wahre Leben sein, das die führen sollen, die Geschwister und Kinder Gottes sind. Diese Art zu leben ist nicht im Einklang mit dem Gesetz, das Ich in eure Seele schrieb.

Um euch den Irrtum, in dem ihr lebt, zu Bewusstsein zu bringen, werden Vulkane ausbrechen, Feuer wird aus der Erde strömen, um das „Unkraut“ zu vernichten. Die Winde werden entfesselt sein, die Erde wird sich schütteln, und die Wasserfluten werden ganze Landstriche und Nationen verheeren. (164, 40-41)

Hart und taub ist das Herz dieser Menschheit. Es wird notwendig sein, dass der Leidenskelch zu ihr kommt, damit sie die Stimme des Gewissens, die Stimme des Gesetzes und der Göttlichen Gerechtigkeit vernimmt. Alles wird um der Rettung und des ewigen Lebens der Seele willen geschehen. Sie ist es, die Ich suche. (138, 79)

Meine Lehre soll euch erleuchten, damit ihr euch jene großen Leiden erspart, die der Menschheit durch die Propheten vergangener Zeiten angekündigt wurden.

Nur in der Besserung eures Lebens könnt ihr jene Macht oder Fähigkeit finden, euch von der Auswirkung der entfesselten Elemente zu befreien. Denn nicht nur der Glaube oder das Gebet sind die Waffen, die euch den Sieg über die Schicksalsschläge und Widrigkeiten des Lebens geben: Jener Glaube und jenes Gebet müssen von einem tugendsamen, reinen und guten Leben begleitet werden. (280; 15, 17)

Wie lange noch werden sich die Menschen entwickeln müssen, damit sie meine Liebe begreifen und meine Gegenwart durch das Gewissen fühlen? Wenn die Menschen meine Stimme hören, die sie berät, und mein Gesetz erfüllen, wird es ein Anzeichen dafür sein, dass für sie die Zeiten des Materialismus vorüber sind.

Vorläufig müssen sie noch in vielen Formen von den Naturgewalten heimgesucht werden, bis sie überzeugt sind, dass es höhere Kräfte gibt, denen gegenüber der Materialismus des Menschen sehr klein ist.

Die Erde wird erbeben, das Wasser wird die Menschheit reinigen und das Feuer sie läutern.

Alle Elemente und Kräfte der Natur werden sich auf der Erde fühlbar machen, wo die menschlichen Wesen nicht in Harmonie mit dem Leben, das sie umgibt, zu leben verstanden. (40, 20-23)

Viele Völker sind in den tiefen Abgrund der Vermaterialisierung gestürzt, und andere sind nahe daran, zu stürzen; doch der Schmerz ihres Sturzes wird bewirken, dass sie aus ihrem tiefen Schlafe erwachen.

Es sind jene Nationen, die nach einer Zeit des Glanzes einen Niedergang erlebten und in die Finsternis des Schmerzes, des Lasters und des Elends sanken. Heute ist es nicht ein Volk, sondern die ganze Menschheit, die dem Tod und dem Chaos blind entgegenläuft.

Wann immer die Menschen das Zepter der Macht ergriffen und zugelassen haben, dass ihr Herz von Gottlosigkeit, Hochmut und unsinnigen Leidenschaften erfüllt wurde, wodurch sie ihre Völker mit sich fortrissen in die Entartung, hat sich meine Gerechtigkeit genaht, um sie ihrer Macht zu entkleiden. Aber gleichzeitig habe Ich eine Fackel vor ihnen entzündet, die den Weg zum Heil ihrer Seele erhellt. Was würde aus den Menschen, wenn Ich sie im Augenblicke ihrer Prüfungen ihren eigenen Kräften überließe? (105, 45-47)

Von Abgrund zu Abgrund sank der Mensch geistig bis zu der Stufe, dass er Mich leugnete und vergaß — bis zu dem Extrem, sich selbst zu leugnen, indem er seinen Wesenskern, seinen Geist nicht erkannte. (173, 21)

Der Mensch hat unter Anwendung seiner Willensfreiheit seinen Entwicklungsweg verbogen, bis er vergessen hatte, aus wem er hervorgegangen ist; und er ist bis zu dem Punkt gelangt, dass die Tugend, die Liebe, das Gute, der Friede, die Brüderlichkeit seiner Wesensnatur befremdlich erscheinen, und er die Selbstsucht, das Laster und die Sünde als das Natürlichste und Erlaubte betrachtet. (161, 21)

Ich werde zulassen, dass die Hand des Menschen Zerstörung, Tod und Krieg bringt, aber nur bis zu einer gewissen Grenze. Über diese Grenze wird die Ungerechtigkeit, die Verderbtheit, die Verblendung und das Machtstreben der Menschen nicht hinausgehen können. (345, 91)

Ihr lebt bereits in der „Dritten Zeit“, und noch immer ist die Menschheit spirituell zurückgeblieben. Ihre Seelsorger, ihre Theologen und geistlichen Hirten offenbaren ihr recht wenig und manchmal gar nichts über das Ewige Leben. Auch ihnen offenbare Ich die Geheimnisse des Buches meiner Weisheit, und so frage Ich euch: Warum schweigen sie? Warum fürchten sie sich davor, die schläfrigen Seelen der Menschen aufzuwecken? (245, 5)

Meine Lehre unterweist euch in einer vollkommenen, geistigen und reinen Verehrung des Vaters, denn die Seele des Menschen ist — ohne es zu merken — bei den Schwellen des Tempels des Herrn angelangt, wo sie eintreten wird, um meine Gegenwart zu fühlen, um durch ihren Geist meine Stimme zu hören und Mich in dem Lichte zu schauen, das auf ihren Verstand herabfällt.

Die Leere, welche die Menschen in dieser Zeit innerhalb ihrer verschiedenen Religionsgemeinschaften fühlen, ist darauf zurückzuführen, dass die Seele Hunger und Durst nach Vergeistigung hat. Die Riten und Traditionen genügen ihr nicht mehr, sie sehnt sich danach, meine Wahrheit kennen zu lernen. (138, 43-44)

Alle Religionen sind Wege; die einen sind vollkommener als andere, aber alle zielen auf das Gute ab und bemühen sich, zum Vater zu kommen. Falls euch etwas an der Religion, die ihr kennt, nicht befriedigt, so verliert nicht den Glauben an Mich. Geht auf dem Wege der Nächstenliebe, und ihr werdet das Heil finden, denn mein Weg ist von der Kraft der Liebe erhellt. (114, 43)

Die Religionen sind kleine Nebenwege, die die Seelen zum wahren Wege leiten, auf dem sie Schritt für Schritt emporsteigen können, bis sie zu Mir kommen. Solange die Menschen sich auf der Erde zu unterschiedlichen Religionen bekennen, sind sie geteilt. Doch wenn sie einmal auf dem Wege der Liebe und Wahrheit sind, werden sie vereint sein, werden sie mit jenem einzigen Lichte eins werden; denn es gibt nur eine Wahrheit. (243, 5)

Die Vereinigung der Religionen wird kommen, wenn der Geist der Menschen sich über den Materialismus, über Traditionen, Vorurteile und den Fanatismus erhebt. Dann werden sich die Menschen in einem einzigen Gottesdienst geistig vereint haben: dem des Guten aus Liebe zu Gott und zum Nächsten. Wenn dies geschieht, wird die Menschheit in eine Periode der Vervollkommnung eintreten. (187, 43)

„Liebet einander“, dies ist meine Maxime, mein höchstes Gebot für die Menschen, ungeachtet der Glaubensbekenntnisse oder der Religion. Nähert euch einander durch die Erfüllung dieses höchsten Gebotes, und ihr werdet Mich in jedem von euch gegenwärtig finden. (129, 40-41)

Das einzige, was mein Werk bezweckt, ist die Vergeistigung aller Menschen, denn in der Vergeistigung werden sie eins werden und einander verstehen. In der Vergeistigung werden sie die Namen, die äußeren Formen ihrer Religionen verschwinden sehen, die die Ursache für ihre geistige Getrenntheit gewesen sind, da jede ihren Gott auf andere Weise gedeutet hat.

Vergeistigung ist alles, was Ich in dieser Zeit von den Menschen verlange, dann werden sie im Rahmen des Erlaubten ihre höchsten Ideale erfüllt und ihre schwersten Konflikte gelöst sehen. (321, 22, 29)

Ihr seid in die Zeit des Geistes, der großen Offenbarungen eingetreten, in der aus jedem Kult die Vermaterialisierung, der Betrug und die Unvollkommenheit verschwinden werden, in der jeder Mensch mittels seines Geistes seinen Gott erkennen wird, welcher ganz Geist ist. Auf diesem Wege wird er die Form der vollkommenen Zwiesprache entdecken. (195, 78)

Jetzt ist die Zeit des Verstehens, der Erleuchtung der Seele und des Verstandes, in welcher der Mensch Mich endlich geistig suchen wird, weil er erkennen wird, dass Gott weder eine Person noch eine Phantasievorstellung ist, sondern unbegrenzter und absoluter universeller Geist. (295, 29)

Dies ist die „Dritte Zeit“, in der Ich euch die Lektion gelehrt habe, die die Menschheit geistig vereinen soll. Denn es ist mein Wille, dass die Sprachen, die Rassen, die verschiedenen Ideologien kein Hindernis mehr sein sollen für ihre Vereinigung. Die geistige Essenz, aus der Ich einen Geist schuf, ist dieselbe, die alle besitzen, und die Substanzen, aus denen das Blut zusammengesetzt ist, das durch die Adern der Menschen fliest, sind die gleichen bei allen. Daher sind alle gleich und meiner würdig, und für alle bin Ich aufs neue gekommen. (95, 9)

Die Veränderungen, die das menschliche Leben erfährt, werden so groß sein, dass es euch vorkommen wird, als ob eine Welt zu Ende ginge und eine andere geboren wurde. (135, 53)

Die Verderbtheit, der Egoismus, der Hochmut, das Laster, die Lüge und alles, was euer Leben überschattet hat, werden wie zerbrochene Götzenbilder zu Füßen derer fallen, die sie verehrten, um der Demut Platz zu machen. (295, 65)

Ihr seid Geistwesen. Ihr müsst erkennen, was Geist ist, damit ihr begreifen könnt, warum Ich euch auf den Weg zur Vollkommenheit rufe. (174, 60)

Seid einig im Geiste, auch wenn ihr verschiedene Ebenen bewohnt, und eines Tages werdet ihr auf der siebten Stufe, der höchsten, vereinigt sein und meine Liebe genießen. (8, 27)

Wie viele Male werdet ihr zur Erde zurückkommen müssen, um einen Körper zu haben, durch den sich mit immer größerer Klarheit die Botschaft offenbart, die ihr der Welt überbringt? (142, 72)

Fürchtet ihr euch davor, mit euren Mitmenschen über die Reinkarnation der Seele zu sprechen? Seid ihr etwa nicht von der liebevollen Gerechtigkeit überzeugt, die sie enthält?

Vergleicht diese Form der Sühne mit jener der ewigwährenden Strafe im unaufhörlichen Feuer der Hölle — eine Vorstellung, derer sich die Menschheit bedient, um die Seelen der Menschen einzuschüchtern. Sagt Mir, welche dieser beiden Arten euch die Vorstellung einer göttlichen, vollkommenen und barmherzigen Gerechtigkeit vermittelt. Die eine offenbart Grausamkeit, grenzenlosen Groll, Rache; die andere enthält nur Vergebung, väterliche Liebe, Hoffnung darauf, das ewige Leben zu erlangen. Wie groß ist die Entstellung, die meine Unterweisungen infolge schlechter Auslegungen erlitten haben! (120, 15-16)

Es genügt, zu wissen — wie Ich es euch in meinem Wort gesagt habe — dass die Reinkarnation der Seele Wahrheit ist, und schon entzündet sich in euren Herzen ein Licht, und ihr bewundert meine liebevolle Gerechtigkeit noch mehr. Vergleicht die Theorien und verschiedenen Deutungen, welche die Konfessionen diesen Lehren gegeben haben, und entscheidet euch für jene, die am meisten Gerechtigkeit enthält und am meisten Vernunft besitzt. Doch wahrlich, Ich sage euch, dies ist eine der Offenbarungen, die den Geist in dieser Zeit am meisten erregen wird, in welcher die innere Erkenntnis über diese große Wahrheit erwacht. (63, 76)

Die göttlichen Offenbarungen, das Gesetz Gottes, meine Lehre und meine Kundgaben haben euch von Anfang an begreiflich gemacht, dass der Mensch ein Wesen ist, das der Entwicklung unterworfen ist. Weshalb bestätigt und prüft dann keine eurer Konfessionen diese Wahrheit? (265, 24)

Es gibt in dieser Zeit den Kampf der Weltanschauungen und Glaubenslehren. Jeder Mensch will im Recht sein. Doch wer hat in diesem Ringen von Egoismen und Eigeninteressen wohl recht? Wer ist wohl Besitzer der Wahrheit?

Wenn jene, die von sich glauben, auf dem vollkommenen Wege zu sein und die Wahrheit zu besitzen, darauf stolz sind — wahrlich, Ich sage euch, dann kennen sie den Weg noch nicht; denn auf ihm muss man demütig sein, und es genügt schon, dass sie die Wahrheit, die der Glaube anderer enthält, nicht anerkennen, um nicht mehr demütig zu sein. Doch Ich sagte euch schon in der „Zweiten Zeit“: „Selig sind die von Herzen Sanftmütigen und Demütigen.“ (199, 4-5)

Heute glaubt jeder Mensch, die Wahrheit voll und ganz zu kennen. Jede Religion behauptet, die Wahrheit zu besitzen. Die Wissenschaftler erklären, dass sie die Wahrheit gefunden haben. Ich sage euch, dass niemand die absolute Wahrheit kennt, da der Mensch nicht einmal den Teil, der ihm offenbart worden ist, mit seinem Verstande zu fassen vermochte. Alle Menschen tragen einen Teil der Wahrheit und Irrtümer in sich, die sie mit dem Lichte der Wahrheit vermengen. (322, 15- 16)

Heute durchleben die Menschen eine Epoche der Verwirrung, weil sie nicht begriffen haben, dass ihr ganzes Leben und all ihre Mühen sie zur Entfaltung ihres Geistes führen sollen, dessen Ziel die Zwiesprache ihres Geistes mit dem des Schöpfers sein soll.

Der Kult, zu dem sich heute die Mehrheit der Menschen bekennt, ist der Materialismus.

Solange die Glaubenslehren und Religionen auf ihren Unterschiedlichkeiten bestehen, wird die Welt weiterhin ihren Hass nähren und nicht den entscheidenden Schritt hin zur wahren Gottesverehrung tun können. Doch wann werden sich die Menschen verstehen und vereinigen und so den ersten Schritt zur Liebe untereinander tun, wenn es noch immer Menschen gibt, die in der Meinung, den Schlüssel oder das Geheimnis zur Rettung der Seelen und die Schlüssel des ewigen Lebens zu besitzen, all jene nicht anerkennen, die auf anderen Wegen gehen, weil sie ihrer Auffassung nach nicht würdig sind, zu Gott zu kommen?

Macht euch also das wahre Ziel des Spiritualismus bewusst, dessen Lehre über jeder Konfession, jeder menschlichen Ideologie und jeder Sekte steht. (297, 38-41)

Die Werke des Menschen, seine Bräuche und die Art und Weise, die Sinne zu beeindrucken, um sich in seinen verschiedenen Religionen zu schmeicheln und stolz auf sie zu sein, stehen im Widerspruch zu dem, was mein Werk der Welt vor Augen führen will. (363, 9)

Wenn die Menschheit die Wahrheit dieser Lehre begreift, ihre Gerechtigkeit und die unendlichen Erkenntnisse, die sie offenbart, wird sie aus ihrem Herzen jede Furcht, jedes Vorurteil vertreiben und sie zur Richtschnur ihres Lebens machen. (24, 51)

Betrachtet die fehlgeleitete Menschheit — fehlgeleitet, weil die großen Kirchen, die sich christlich nennen, dem Rituellen und Äußerlichen mehr Bedeutung beimessen als meiner Lehre selbst.

Jenes Wort des Lebens, das Ich mit Werken der Liebe und mit dem Blut am Kreuze besiegelte, lebt nicht mehr im Herzen der Menschen, es ist eingesperrt und stumm in den alten und verstaubten Büchern. Und so gibt es eine „christliche“ Menschheit, die weder begreift noch weiß, wie man Christus nachfolgt. (72, 47)

Nach meinem Scheiden in der „Zweiten Zeit“ setzten meine Apostel mein Werk fort, und die auf meine Apostel folgten, führten deren Arbeit fort. Es waren die neuen Arbeiter, die Bebauer jenes Ackerlandes, das vom Herrn vorbereitet war, fruchtbar gemacht durch sein Blut, seine Tränen und sein Wort, aufbereitet durch die Arbeit der zwölf Ersten und auch durch jene, die auf sie folgten. Doch im Laufe der Zeit und von Generation zu Generation mystifizierten oder verfälschten die Menschen mein Werk und meine Lehre immer mehr.

Wer sagte dem Menschen, dass er von Mir ein Abbild machen dürfe? Wer sagte ihm, dass er Mich am Kreuze hängend darstellen solle? Wer sagte ihm, dass er das Abbild Marias, die Gestalt der Engel oder das Antlitz des Vaters herstellen dürfe? Ach, ihr kleingläubigen Menschen, die ihr das Geistige materiell sichtbar machen musstet, um meine Gegenwart zu spüren! (113, 13-15)

Die Menschen hielten sich nicht unbeirrbar an meine Unterweisung und zogen es vor, meinen Namen zu gebrauchen, um ihrer Auslegung und Bequemlichkeit entsprechend Kirchen zu gründen. Ich verwarf Traditionen und unterwies sie in der Lehre der Liebe, doch heute kommt ihr zu Mir, um Mir gehaltlose Riten und Zeremonien darzubringen, die eurer Seele nicht den geringsten Nutzen bringen. Wenn in euren Werken keine Spiritualität vorhanden ist, kann keine Wahrheit in ihnen sein, und was nicht Wahrheit in sich trägt, gelangt nicht zu eurem Vater. (151, 3)

Die Menschheit sah Jesus leiden, und seine Lehre und sein Zeugnis wird von euch geglaubt. Wozu Ihn weiterhin in euren Skulpturen kreuzigen? Genügen euch die Jahrhunderte nicht, die ihr damit verbracht habt, ihn als Opfer eurer Schlechtigkeit zur Schau zu stellen?

Statt meiner in den Martern und im Todeskampfe Jesu zu gedenken — warum gedenkt ihr nicht meiner Auferstehung voll Licht und Herrlichkeit? (21, 15-16)

Was nutzt es, dass das Symbol des Christentums, das heißt das Kreuz, sich millionenfach auf Erden befindet, wenn die Menschen nicht guten Willens sind und einander nicht lieben? (280, 66)

Wenn ihr dann jener religiösen Tradition nachkommt, meint ihr, Gott gerecht zu werden, sucht ihr damit euer Gewissen zu beruhigen und glaubt, euren Eintritt in das Himmelreich zu sichern.

Welche Unwissenheit, Menschheit! Wann wirst du endlich zur Wirklichkeit erwachen? Merkt ihr nicht, dass, wenn ihr eure religiösen Bräuche befolgt, ihr Mir nichts gebt, und auch eure Seele leer ausgeht? (265, 24-26)

Ob man riesige materielle Kirchen zu meiner Ehre errichtet, ob man Mir Feierlichkeiten und Zeremonien voller Pracht darbringt — diese Opfergabe wird Mich nicht erreichen, weil sie nicht geistig ist. Jeder äußerliche Kult trägt immer Eitelkeit und Zurschaustellung in sich; die heimliche Opfergabe hingegen — jene, welche die Welt nicht sieht und die ihr Mir von Geist zu Geiste darbringt — gelangt zu Mir aufgrund ihrer Bescheidenheit, ihrer Aufrichtigkeit, ihrer Wahrhaftigkeit, mit einem Wort: weil sie dem Geiste entsprang. (280, 68)

Ich lehrte euch die wahre Erfüllung des Gesetzes, damit ihr diese Welt in einen großen Tempel verwandeln würdet, in welchem man den wahren Gott verehrt, wo das Leben des Menschen eine beständige Liebesgabe für den Vater sein wurde, den er in jedem seiner Nächsten lieben und auf diese Weise seinem Schöpfer und Meister Tribut zollen sollte.

Doch heute, da Ich zu den Menschen zurückgekommen bin — was finde Ich da vor? Lüge und Selbstsucht haben die Wahrheit und die Nächstenliebe ersetzt; Stolz und Eitelkeit die Sanftmut und die Demut; Abgötterei, Fanatismus und Unwissenheit das Licht, die Erhebung und die Vergeistigung; Gewinnsucht und Entweihung herrschen, wo nur Pflichteifer und Rechtschaffenheit bestehen sollte; Hass und entfesselter Streit unter Geschwistern haben Brüderlichkeit, Frieden und Liebe ersetzt. (154, 18-19)

Vielerlei „Bäume“ pflegt die Menschheit; der Hunger und das Elend der Menschen lässt sie bei ihnen Schatten und Früchte suchen, die ihnen Heil, Gerechtigkeit oder Frieden anbieten. Diese Bäume sind Lehren von Menschen, die oftmals von Hass, Selbstsucht, Machtstreben und Größenwahn inspiriert sind. Ihre Früchte sind Tod, Blut, Zerstörung und Schändungen des Heiligsten im Leben des Menschen, welches die Freiheit des Glaubens, Denkens, Sprechens ist — mit einem Wort: der Raub seiner Geistesfreiheit.

Es sind die finsteren Mächte, die sich erheben, um gegen das Licht anzukämpfen. (113, 52-53)

Ich komme nicht, um religiösen Fanatismus unter den Menschen zu erwecken; meine Lehre ist sehr weit davon entfernt, falsche Dinge zu lehren; Ich will Besserung, Glaube, Nächstenliebe, Vergeistigung. Der Fanatismus ist eine dunkle Binde vor den Augen, ist ungesunde Leidenschaft, ist Finsternis. Wachet, damit dieser schlechte Same nicht in euer Herz eindringt. Bedenkt, dass der Fanatismus manchmal den Anschein von Liebe hat.

Über der Finsternis dieses religiösen Fanatismus und dieses Götzendienstes nähern sich große Wirbelstürme, die den geistigen Kult dieser Menschheit läutern werden. Wenn dieses Werk vollbracht sein wird, wird in der Unendlichkeit der Regenbogen des Friedens erstrahlen. (83; 60, 62)

Einer der schwersten Charakterfehler ist der der Heuchelei. Sprecht nicht lautstark von Liebe, solange ihr nicht fähig seid, Mich in euren Mitmenschen zu lieben. Wie viele von denen, die den Kuss des Judas verurteilt haben, wollen nicht erkennen, dass sie ihrem Bruder den Kuss vorgetäuschter Brüderlichkeit gegeben haben und sie ihn hintenherum verraten haben! Wie viele von denen, die sagen, dass sie den Notleidenden dienen, sehe Ich gegen Geld Licht, Wahrheit, Wohltätigkeit bringen. (75, 34)

Niemand ist berechtigt, das Tun seiner Mitmenschen zu richten, denn wenn der, welcher rein ist, es nicht tut — warum sollte es dann der tun dürfen, der in seinem Herzen Schandflecken trägt?

Ich sage euch dies, weil ihr immerzu darauf aus seid, die Saat eures Bruders zu erforschen, in der Hoffnung, Fehler an ihr zu finden, um ihm dann eure Saat zu zeigen und ihn zu demütigen, indem ihr ihm sagt, dass eure Arbeit reiner und vollkommener ist. (131, 55-56)

So wie Ich euch in der „Zweiten Zeit“ meine Wiederkunft ankündigte, so kündige Ich euch nun den „Krieg“ der Glaubensbekenntnisse, Weltanschauungen und Religionen als wegbereitendes Vorzeichen der Errichtung meines Reiches der Vergeistigung unter den Menschen an.

Mein Wort wird wie ein Flammenschwert den Fanatismus zerstören, der die Menschen jahrhundertelang umfangen hat, wird den Schleier ihrer Unwissenheit zerreisen und den hellen, strahlenden Weg zeigen, der zu Mir führt. (209, 10-11)

Damit der Friede meines Reiches unter den Menschen hergestellt wird, muss zuvor der „Krieg“ der Glaubenslehren, Religionen und Ideologien ausgetragen werden — eine Auseinandersetzung, bei der die einen meinen Namen und meine Wahrheit den falschen Götzen der anderen entgegenstellen und bei der eine Lehre die andere bekämpft. Dies wird der neue Kampf sein, die geistige Schlacht, bei der die falschen Götter, von ihrem Sockel gestoßen, fallen werden und jede Lüge, die ihr für wahr gehalten habt, für immer entlarvt wird. Dann werdet ihr erleben, wie sich aus jenem Chaos von Verwirrung und Finsternis strahlend die Wahrheit erhebt. (121, 40)

Jener Kampf der Weltanschauungen, jener Zusammenstoß der Glaubensbekenntnisse und Ideologien, jene Schlacht ist unbedingt notwendig, damit alle Gebrechen und Irrtümer, die sich auf dem Grunde jedes Kultes und jeder Institution angesammelt haben, an die Oberfläche kommen. (323, 20)

Ich erwarte von der Welt Vergeistigung. Bei Mir haben die Namen, durch die jede Kirche oder Sekte sich unterscheidet, keinerlei Bedeutung, noch die mehr oder weniger große Pracht ihrer Riten und äußerlichen Kultformen. Dies erreicht nur die menschlichen Sinne, doch nicht meinen Geist. (326, 21)

Die Geistlichen dieser Zeit kleiden sich königlich, um symbolisch bei der Opferung Jesu zu amtieren, und obwohl sie dabei meinen Namen und meine Stellvertretung in Anspruch nehmen, entdecke Ich, dass ihr Verstand verwirrt, ihr Herz aufgewühlt ist von den Stürmen der Intrige und der Leidenschaften. Es gibt nicht einen, der als Prophet verkündet, dass Ich Mich unter den Menschen dieser Zeit befinde. Sie werden großes Leid erfahren, denn es ist keine geistige Zurüstung unter ihnen. Wo ist die Erfüllung derer, die vor Jesus gelobt haben, seiner Spur zu folgen? Wo sind die Nachfolger meiner Apostel? Gibt es irgendeinen, der Johannes gleicht, welcher zu den Ersten gehörte, oder Paulus, der zu den Nachfolgenden zählte?

Daher naht sich der Meister euch aufs neue, um seine Unterweisung wieder aufzunehmen. Schon sehe Ich die neuen Pharisäer und Schriftgelehrten voll Hass gegen Mich anstürmen. Gerade dann werde Ich fragen: „Wo sind meine Jünger?“ Doch wenn die Stolzen, die Falschen, die Reichen, die ihre Macht zu verlieren fürchten, die durch meine Wahrheit Bedrohten Mich erneut verspotten und verfolgen, werden wilde Stürme losbrechen. Aber nicht Ich werde es sein, der unter der Last des Kreuzes zusammenbricht, sondern jene, die die Opferung Dessen forderten, der ihnen das Leben gab. (149, 32-33)

Meine Lehre und mein Name werden die Zielscheibe aller Angriffe und Verfolgungen sein, sie werden der Grund dafür sein, weshalb euch die Feinde der Wahrheit verfolgen. Doch meine Lehre wird auch das Lichtschwert derer sein, die sich erheben und den Glauben verteidigen, und sie wird der Schild sein, hinter dem die Unschuldigen Schutz finden. Mein Name wird auf allen Lippen sein, gesegnet von den einen, verflucht von den anderen.

Welche Verwirrung wird es dann geben! Wie viele, die meinten, an Mich zu glauben, werden sich davon überzeugen müssen, dass es kein wahrer Glaube war! In vielen Heimen und Herzen wird die Leuchte der Liebe und der Hoffnung erloschen sein. Die Kinder und die Jugendlichen werden keinen anderen Gott als die Welt haben, noch ein anderes Gesetz als das der Erde. (300; 38, 40)

Das Böse hat sein Reich ausgedehnt und ist stark geworden auf der Erde. Doch gerade in dieser Zeit komme Ich, um jenen Mächten meine Waffen entgegenzusetzen, damit das Reich der Liebe und der Gerechtigkeit unter den Menschen aufgerichtet wird. (33, 33)

Eine neue Welt ist in Vorbereitung, die neuen Generationen werden bald kommen; doch zuvor müssen die hungrigen Wolfe beseitigt werden, damit sie die Schafe nicht zur Beute nehmen. (46, 66)

Der Mensch hat — als er sich von der Erfüllung meines Gesetzes abwandte — verschiedene Ideen, Theorien, Religionen und Doktrinen geschaffen, welche die Menschheit spalten und verwirren und die Seele an die Materie binden und sie hindern, sich frei zu erheben. Doch das Licht meines Heiligen Geistes erleuchtet alle Menschen und zeigt ihnen den Weg des wahren Lebens, auf dem es nur einen Führer gibt, welcher das Gewissen ist. (46, 44)

Betet, erkennt, dass jetzt die Zeit ist, in der meine Gerechtigkeit und mein Licht alle dunklen Machte aufgewühlt hat. Es ist dies eine schwierige und gefahrvolle Zeit, denn selbst die Wesen, die in der Finsternis hausen, werden sich unter euch als Lichtwesen ausgeben, um euch zu verführen, um euch zu verwirren. Ich gebe euch mein Licht, damit ihr nicht vom Wege abirrt, noch euch von jenen täuschen lasst, die meinen Namen missbrauchen.

Die Verführer sind nicht nur unsichtbare Wesen, ihr findet sie auch in Menschen inkarniert, die zu euch von Lehren sprechen, die Licht vortäuschen, die aber im Widerspruch zu meinen Lehren stehen. Diesen sollt ihr kein Gehör schenken. (132, 7-8)

Die Welt hat meine Unterweisung nicht gelernt und hat ihre Abgötterei und ihren Fanatismus genährt. Daher durchlebt sie nun den großen Schmelztiegel und trinkt den Leidenskelch; denn ihr Materialismus hat sie von Mir entfernt. (334, 30)

Jetzt erhält die Menschheit, die in Völker, Rassen, Sprachen und Hautfarben geteilt ist, von meinem Göttlichen Geiste ihren jeweiligen Gerichtsanteil, die Prüfungen, die jedem zukommen, den Kampf, den Schmelztiegel und die Sühne, die Ich für jeden Menschen und jede Rasse vorgesehen habe. Hinter alledem ist das Leben, die Erhaltung der Seele, die Erlösung derselben. Immerdar ist der Vater in Erwartung des „Verlorenen Sohnes“, um ihn mit größter Liebe zu umarmen. (328, 11)

Dies ist die Zeit des Gerichts für die Menschheit. Mensch für Mensch, Volk für Volk und Nation für Nation werden durch meine Göttlichkeit gerichtet. Trotzdem haben die Menschen dies nicht bemerkt, noch wissen sie, in welcher Zeit sie leben. Daher bin Ich im Geiste gekommen und habe meinen Strahl auf den menschlichen Verstand herab gesandt, und durch seine Vermittlung habe Ich euch offenbart, wer zu euch spricht, welche Zeit es ist, in der ihr lebt, und was eure Aufgabe ist. (51, 61)

Wahrlich, Ich sage euch: Ihr lebt bereits am „Tag des Herrn“, ihr seid schon unter seinem Gericht. Lebende und Tote werden derzeit gerichtet, vergangene und gegenwärtige Taten werden auf dieser Waage (des Gerichts) gewogen. Macht eure Augen auf, damit ihr Zeugen seid, dass die Göttliche Gerechtigkeit sich überall spürbar macht. (76, 44)

Ich sage euch: Obwohl es zutrifft, dass dieser Welt sehr große Prüfungen bevorstehen, werden doch die Tage des Schmerzes verkürzt; denn das Leiden der Menschen wird so groß sein, dass es bewirken wird, dass die Menschen erwachen, ihre Augen zu Mir erheben und auf die Stimme ihres Gewissens hören, das von ihnen die Erfüllung meines Gesetzes fordern wird. (119, 10)

Ihr habt eine Gelegenheit nach der anderen gehabt, und darin könnt ihr meine unendliche Liebe zu euch erkennen; denn Ich habe euch beschenkt und eurer Wesenheit die Gelegenheit gewährt, Fehler wiedergutzumachen, eure Seele zu läutern und zu vervollkommnen, anstatt euch zu strafen oder auf ewig zu verdammen, wie ihr früher zu denken gewohnt wart. (289, 45)

Heute ist eine Zeit größter Wiedergutmachung für die Seele. Mein Gericht ist eröffnet, und eines jeden Werke sind auf eine Waage gelegt worden. Wenn dieses Gericht auch schwer und leidvoll für die Seelen ist, so ist ihnen der Vater doch nahe, welcher mehr liebender Vater als Richter ist. Auch umgibt euch die Liebe Marias, eurer Fürsprecherin. (153, 16)

Ich habe euch gesagt, dass auf die ganze Menschheit eine sehr große Prüfung zukommt — so groß, dass es in der ganzen Geschichte ihrer Jahrhunderte und Zeitalter nichts Ähnliches gegeben hat. (24, 80)

Es naht die Stunde, in der sich das Gericht auf der Welt voll fühlbar macht. Jedes Werk, jedes Wort und jeder Gedanke werden gerichtet werden. Von den Mächtigen der Erde, die die Völker regieren, bis zu den Geringsten — sie alle werden auf meiner göttlichen Waage gewogen.

Doch verwechselt nicht Gerechtigkeit mit Vergeltung, noch Wiedergutmachung mit Strafe. Denn Ich lasse nur zu, dass ihr die Früchte eurer Saat erntet und sie esst, damit ihr an ihrem Geschmack und ihrer Wirkung erkennt, ob sie gut oder schädlich sind, ob ihr Gutes oder Schlechtes gesät habt. (239, 21-22)

Sehr bitter wird der Kelch sein, den die Menschen in der großen Schlacht werden trinken müssen. Dennoch sage Ich euch: Wohl denen, die von jenem Kelche trinken und dann als Geläuterte die Erde verlassen. Denn wenn sie in anderen Körpern auf diese Welt zurückkehren, wird ihre Botschaft von Licht, von Frieden und Weisheit durchdrungen sein. (289, 61)

Doch nach diesem großen Chaos werden die Nationen die Ruhe zurückgewinnen, und die Naturkräfte werden sich beruhigen. Nach jener „Sturmnacht“, in der diese Welt lebt, wird der Regenbogen des Friedens erscheinen, und alles wird zu seinen Gesetzen, seiner Ordnung und Harmonie zurückfinden.

Von neuem werdet ihr den Himmel klar und die Felder fruchtbar sehen. Die Wasserläufe werden wieder ungetrübt und das Meer ruhig sein. Es wird Früchte auf den Bäumen und Blumen auf den Wiesen geben, und die Ernten werden überreich sein. Der Mensch, geläutert und gesund, wird sich wieder würdig fühlen und den Weg zu seinem Aufstieg und seiner Rückkehr zu Mir geebnet sehen. (351, 67-68)

Die Geistige Welt wird sich den Menschen noch mehr nähern, um ihnen ihr Dasein und ihre Gegenwärtigkeit zu bezeugen. Allerorten werden Zeichen, Beweise, Offenbarungen und Botschaften auftauchen, die beharrlich davon sprechen werden, dass ein neues Zeitalter angebrochen ist. Es wird Streit geben, es wird Aufregung geben in den Völkern, weil die Religionsvertreter bei denen, die an jene Botschaften glauben, Angst verbreiten werden, und die Wissenschaft wird jene Tatsachen für unwahr erklaren. Daraufhin werden die einfachen Leute Mut fassen und sich erheben, um die Wahrheit der Beweise zu bezeugen, die sie erhalten haben. Es werden jene aufstehen, die — von der Wissenschaft aufgegeben — ihre Gesundheit auf geistige Weise zurück gewannen, und sie werden Zeugnis ablegen von Wunderheilungen, von Offenbarungen einer unendlichen Macht und einer absoluten Weisheit. (350, 71-72)

Spiritualismus habe Ich die Offenbarung genannt, die zu euch vom Leben des Geistes spricht, die euch lehrt, mit eurem Vater direkt in Verbindung zu treten, und die euch über das materielle Leben erhebt.

Wahrlich, Ich sage euch, der Spiritualismus ist nichts Neues, noch gehört er nur dieser Zeit an, sondern er ist eine Offenbarung gewesen, die im Einklang mit der spirituellen Entwicklung der Menschheit immer mehr enthüllt wurde. (289, 20-21)

Der Sinneswandel hin zur Spiritualität wird Freundschaft und Brüderlichkeit unter den Nationen herbeiführen. Doch ist es notwendig, dass ihr euch vorbereitet, denn die Auseinandersetzung wird groß sein. Wenn die Menschen sich in Kriegen gegeneinander erheben, geschieht dies nicht, weil es mein Wille ist, sondern weil sie das Gesetz Gottes nicht begriffen haben. (249, 48)

Seid euch immer bewusst, dass ihr vor Mir alle gleich seid, dass ihr alle den gleichen Ursprung hattet und alle das gleiche Ziel habt, auch wenn sich äußerlich jedes Schicksal anders zeigt.

Vergesst nie, dass ihr alle zu Mir gelangen müsst, was bedeutet, dass ihr alle — obschon auf unterschiedliche Weise — die notwendigen Verdienste erbringen müsst, um die größte geistige Höhe zu erreichen. Betrachtet daher niemals jemanden als minderwertig.

Im Spiritualisten darf niemals die Eitelkeit Wurzeln schlagen. Dagegen soll immer echte Bescheidenheit sein Begleiter sein, dann werden seine Taten, statt mit falschem Lichte zu blenden, im Herzen seiner Mitmenschen Anklang finden. (322, 32-34)

Die guten Sämänner des Spiritualismus werden sich niemals durch etwas Äußerliches oder Materielles auszeichnen. Weder Trachten noch Insignien noch irgendeine besondere Art zu sprechen wird es bei ihnen geben. Alles an ihren Handlungsweisen wird Einfachheit und Demut bezeugen. Dennoch — wenn sie sich durch etwas auszeichnen, wird es ihre Nächstenliebe und ihre Vergeistigung sein.

Die wahren Prediger des Spiritualismus werden nicht durch ihre Beredsamkeit Beachtung finden, sondern durch die Weisheit und Schlichtheit ihres Wortes, und vor allem durch die Wahrhaftigkeit ihrer Werke und die Güte ihres Lebens. (194, 24- 25)

Der Spiritualismus ist keine Religion; er ist die gleiche Lehre wie die, die Ich in der Person Jesu zur Orientierung aller Menschen aller Zeiten auf der Welt verbreitete. Es ist meine Lehre der Liebe, der Gerechtigkeit, des Verstehens und der Vergebung. (359, 60)

Der Altar, den Ich euch überlasse, um auf ihm den Gottesdienst zu feiern, den Ich erwarte, ist das Leben selbst ohne irgendeine Begrenzung, jenseits aller Religionen, aller Kirchen und Sekten, denn er gründet im Geistigen, im Ewigen, im Göttlichen. (194, 28)

Das Licht des Spiritualismus offenbart nun der Welt die Wahrheit, die Gerechtigkeit, die Vernunft und die Liebe, welche der seelischen Befähigung zur Reinkarnation innewohnen. Dennoch wird die Welt diese Offenbarung zunächst hartnäckig bekämpfen und ihr den Anschein einer fremdartigen und falschen Lehre geben, um den Menschen guten Glaubens Misstrauen einzuflößen.

Unnütz und vergeblich werden die Anstrengungen sein, die die Konfessionen machen, um ihre Gläubigen in den eingefahrenen Geleisen alter Glaubensvorstellungen und unzeitgemäßer Glaubenssysteme zu erhalten. Denn niemand wird das Göttliche Licht aufhalten können, das bis zum Grunde menschlichen Denkvermögens vordringt und die Seele für ein Zeitalter der Offenbarungen, göttlicher Eingebungen, der Erhellung von Zweifeln und Geheimnissen, der geistigen Befreiung erweckt.

Auch wird niemand die Flut aufhalten können, welche die Menschheit bilden wird, wenn sie im Verlangen nach ihrer Freiheit des Denkens, des Geistes und des Glaubens aufbricht. (290, 57-59)

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