Die göttliche Liebe – Kapitel 1

Kapitel 1

Göttliche Liebe ─ Ursprung allen Seins

Zu allen Zeiten hat euch meine Lehre deutlich gemacht, dass ihr innerstes Wesen die Liebe ist. Die Liebe ist die Essenz Gottes. Aus dieser Kraft schöpfen alle Wesen, um zu leben; aus ihr entsprang das Leben und die ganze Schöpfung. Die Liebe ist der Ursprung und das Ziel in der Bestimmung all dessen, was vom Vater geschaffen wurde. (295, 32)

Ich habe euch mein Dasein und den Grund für das eure offenbart. Ich habe euch enthüllt, dass das Feuer, das Leben schenkt und alles beseelt, die Liebe ist. Sie ist der Ursprung, aus dem alle Lebensformen hervorgegangen sind. Seht: Ihr seid aus Liebe geboren, existiert aus Liebe, findet Vergebung aus Liebe und werdet aus Liebe in der Ewigkeit sein. (135, 19-20)

Die Liebe ist der Ursprung und der Grund für euer Dasein, o Menschen. Wie konntet ihr ohne diese Gabe leben? Glaubt Mir, es gibt viele, die in sich den Tod tragen, und andere, die krank sind, nur weil sie niemanden lieben. Der Heilbalsam, der viele gerettet hat, ist die Liebe gewesen, und die göttliche Gabe, die zum wahren Leben auferweckt, die erlost und erhebt, ist gleichfalls die Liebe. (166, 41)

Liebt! Wer nicht liebt, trägt eine tiefe Traurigkeit in sich: jene, das Schönste und Höchste im Leben nicht zu besitzen, nicht zu fühlen.

Das war es, was Christus euch mit seinem Leben und mit seinem Tode lehrte und was er euch in seinem göttlichen Worte vermachte, zusammengefasst in dem Satze: „Liebet einander mit jener Liebe, die Ich euch erwiesen habe.“ (224, 34-35)

Wahrlich, Ich sage euch, die Liebe ist die unwandelbare Macht, die das Universum bewegt. Die Liebe ist Ursprung und Sinn des Lebens. (282, 13)

Die Liebe ist Grund, Ursprung und Same der Weisheit, der Größe, der Kraft, der Erhebung und des Lebens. Dies ist der wahre Weg, den der Schöpfer für die Seele vorgezeichnet hat,damit sie von Stufe zu Stufe und von Heimstatt zu Heimstatt die immer größere Nähe zu Mir fühlt.

Wenn der Mensch von Anbeginn der Zeiten aus der geistigen Liebe einen Gottes-Dienst gemacht hatte, anstatt in abgöttische Riten und in religiösen Fanatismus zu verfallen, so wäre diese Welt, die heute durch die Angst und das Elend der Menschen zu einem Tränental geworden ist, ein Tal des Friedens, in welchem die Seelen Verdienste erwerben wurden, um nach diesem Leben jene geistigen Heimstätten zu erreichen, in die die Seele auf ihrem Wege der Aufwärtsentwicklung eingehen soll. (184, 37-38)

Bevor sich der Vater in Jesus der Menschheit kundgab, sandte Er euch seine Offenbarungen, wobei Er sich materieller Formen und Ereignisse bediente. Unter dem Namen „Christus“ habt ihr Den kennengelernt, der die Liebe Gottes unter den Menschen kundtat; doch als Er zur Erde kam, hatte Er sich schon zuvor als Vater offenbart, weswegen ihr nicht sagen sollt, dass Christus auf der Welt geboren wurde — Jesus war es, der geboren wurde, der Körper, in welchem Christus wohnte.

Denkt nach, und ihr werdet Mich schließlich verstehen und werdet anerkennen, dass Christus schon vor Jesus war, denn Christus ist die Liebe Gottes. (16, 6-7)

Durch Jesus gab Ich euch die vollkommene Unterweisung. Betrachtet meinen Lebensweg als Mensch von der Geburt bis zum Tode, dann wird sich euch die Liebe in lebendiger und vollkommener Weise erschließen.

Mein ewiges Gesetz hat zu euch immer von dieser Liebe gesprochen. Ich sagte euch in den Ersten Zeiten: „Du sollst Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele lieben“, und „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Später gab Ich euch diese inspirierenden Worte: „Liebet eure Geschwister, wie der Vater euch geliebt hat“; „Liebet einander“. In dieser Zeit habe Ich euch offenbart, dass ihr Gott mehr als alles Geschaffene lieben sollt, dass ihr Gott in allem Bestehenden und alles Bestehende in Gott lieben sollt, dass ihr an euren Mitmenschen Barmherzigkeit und nochmals Barmherzigkeit üben sollt, damit ihr den Vater in all seiner Herrlichkeit schaut; denn Barmherzigkeit ist Liebe. (167; 15, 17-19)

Niemand soll sich schämen, Gott, den Schöpfer, Vater zu nennen, denn dies ist sein wahrer Name. (19, 58)

Heute, in der „Dritten Zeit“, zweifelt ihr gleichfalls daran, dass Maria sich den Menschen kundgibt. Doch Ich sage euch, dass sie an allen meinen Werken Anteil hat, weil sie die Verkörperung der zartfühlendsten Liebe ist, die in meinem Göttlichen Geiste wohnt. (221, 6)

Maria ist der Geist, der so sehr mit der Göttlichkeit verschmolzen ist, dass er einen ihrer Aspekte bildet, wie sie die drei Offenbarungsformen darstellen: Der Vater, Das Wort und das Licht des Heiligen Geistes. In diesem Sinne ist Maria jener Geist Gottes, der die göttliche Fürsorglichkeit offenbart und verkörpert. (352, 76)

Der Mantel eurer Himmlischen Mutter hat der Welt von Ewigkeit her Schatten gespendet und beschützt liebevoll meine Kinder, die auch die Ihren sind. Maria als Geist wurde nicht auf der Welt geboren; ihr mütterlicher Wesenskern ist schon immer ein Teil von Mir gewesen. (141, 63)

Ich weis, je größer eure Erkenntnis wird, desto größer wird eure Liebe zu Mir sein.

Wenn Ich euch sage: „Liebt Mich“ — wisst ihr, was Ich euch damit sagen will? Liebt die Wahrheit, liebt das Gute, liebt das Licht, liebt einander, liebt das Wahre Leben. (297, 57-58)

Die Menschheit wird noch viele falsche Werke der Liebe und Wohltätigkeit tun, bis sie zu lieben und wahre Liebestätigkeit auszuüben lernt, und viele werden noch von Konfession zu Konfession wandern müssen, bis ihr Geist sich zu höherem Erkennen aufschwingt und sie endlich begreifen, dass das einzige Gesetz, die universelle und ewige Lehre des Geistes die der Liebe ist, zu der alle gelangen werden. (12, 64)

Erlaubt, dass der Meister euch bei allen Handlungen, Worten und Gedanken führt. Bereitet euch zu nach seinem gütigen und liebevollen Vorbild, dann werdet ihr die Göttliche Liebe offenbaren.

So werdet ihr euch Gott nahe fühlen, weil ihr im Einklang mit Ihm sein werdet. (21, 11)

Bevor es Welten gab, bevor alle Kreatur und die Materie zum Leben erstanden, existierte bereits mein Göttlicher Geist. Doch als All-Einheit fühlte Ich in Mir eine unermessliche Leere, denn

Ich war wie ein König ohne Untertanen, wie ein Meister ohne Schüler. Aus diesem Grunde fasste Ich den Plan, Mir ähnliche Wesen zu erschaffen, denen Ich mein ganzes Leben widmen wurde, die Ich so tief und innig lieben wurde, dass Ich — wenn der Zeitpunkt dafür gekommen wäre — nicht zögern würde, ihnen am Kreuze mein Blut zu opfern. (345, 20)

Damit Gott sich Vater nennen konnte, lies Er aus seinem Schoße Geister hervorgehen — Geschöpfe, die Ihm in seinen göttlichen Eigenschaften ähnlich waren. Dies war euer Ursprung, so erstandet ihr zum Geistigen Leben. (345, 22)

Der Grund für eure Erschaffung war die Liebe, die göttliche Sehnsucht, meine Macht mit jemandem zu teilen; und der Grund dafür, dass Ich euch mit Willensfreiheit ausgestattet habe, war gleichfalls die Liebe. Ich wollte Mich von meinen Kindern geliebt fühlen — nicht durch Gesetz bedingt, sondern aus einem spontanen Gefühl heraus, das frei aus eurer Seele hervorbrechen sollte. (31, 53)

Das Weltall füllte sich mit Wesen, und in allen offenbarte sich die Liebe, die Macht und die Weisheit des Vaters.

Wie eine unerschöpfliche Quelle des Lebens war der Schoß des Herrn seit jenem Augenblick, da Er gebot, dass die Atome sich vereinen sollten, um Wesen und Körper zu bilden und ihnen Gestalt zu geben.

Zuerst existierte das Geistige Leben, zuerst gab es die Geistwesen, und danach erst die materielle Natur.

Da beschlossen war, dass viele geistige Geschöpfe körperliche Gestalt anzunehmen hatten, um auf materiellen Welten zu leben, wurde zuvor alles eingerichtet, damit die Kinder des Herrn alles für sie bereit fanden. (150, 80-83)

Alles ist von Mir zu jeder Stunde, in jedem Augenblicke gesegnet. Von Mir ist nicht, noch wird jemals irgendeine Verfluchung oder Verdammung für meine Kinder kommen. Daher lasse Ich, ohne Gerechte oder Sünder zu sehen, auf alle meinen Segen, meinen Kuss der Liebe und meinen Frieden hernieder kommen. (319, 50)

Ich füge nun noch hinzu: Wenn der Habgierige zu einem freigiebigen Menschen wird und der Hochmütige zu einem demütigen, werden sie augenblicklich all dessen teilhaftig werden, was Ich für jenen bereithalte, der tugendsam zu leben versteht. Denn meine Liebe ist nicht parteiisch, sie ist allumfassend, ist für alle meine Kinder. (250, 17)

Kommentare sind geschlossen.