DDT – Kapitel 63 (2)

Jüngerschaft und Spiritualität

112. Lernet, einander zu lieben, zu segnen, zu vergeben, sanft und liebevoll, gut und edel zu sein, und begreift, dass wenn ihr dies nicht tut, sich in eurem Leben die Werke Christi, eures Meisters, nicht im Geringsten widerspiegeln werden.

113. Ich spreche zu allen und fordere euch alle auf, die Fehler zu beseitigen, die euch während so vieler Jahrhunderte in eurer Entwicklung aufgehaltenhaben. (21, 22 – 23)

114. Vergesst nicht, dass euer Ursprung in meiner Liebe ist. Heute ist euer Herz durch Selbstsucht verhärtet, doch wenn es einmal wieder für jede geistige Inspiration empfänglich wird, wird es Liebe für seine Nächsten empfinden und fremden Schmerz mitfühlen, als ob es der eigene wäre. Dann werdet ihr fähig sein, das Gebot zu erfüllen, das euch sagt: „Liebet einander.“ (80, 15)

115. Diese Welt ist das geeignete Feld, um zu arbeiten. In ihr ist Schmerz, Krankheit, Sünde in allen Formen, Laster, Zwietracht, verirrte Jugend, Alter ohne Würde, zum Bösen missbrauchte Wissenschaft, Hass, Krieg und Lüge.

116. Dies sind die Felder, auf denen ihr arbeiten und säen sollt. Doch wenn euch jener Kampf der euch unter den Menschen erwartet, gigantisch erscheint wahrlich, Ich sage euch, obschon er groß ist, ist er nicht mit dem zu vergleichen, den ihr mit euch selbst beginnen müsst: den Kampf des Geistes, der Vernunft und des Gewissens gegen die Leidenschaften des Fleisches, ihre Eigenliebe, ihre Selbstsucht, ihre Vermaterialisierung. Doch solange ihr nicht über euch selbst gesiegt habt wie könnt ihr da aufrichtig von Liebe, von Gehorsam, von Demut und Vergeistigung zu euren Mitmenschen sprechen? (73, 18 – 19)

117. Die Tugend ist verachtet und für etwas Schädliches oder Unnützes gehalten worden. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der ihr begreifen sollt, dass nur die Tugend euch das Heil bringen wird, euch den Frieden fühlen lassen und euch mit Befriedigung erfüllen wird. Aber noch immer muss die Tugend viele Behinderungen und Bedrängnisse erleiden, bevor sie in alle Herzen einziehen kann.

118. Die Soldaten, die sie verteidigen, müssen mit großer Anstrengung und großem Glauben kämpfen. Wo sind diese Soldaten des Guten, der tätigen Nächstenliebe und des Friedens? Glaubt ihr es zu sein?

119. Ihr prüft euch innerlich und antwortet Mir, dass ihr es nicht seid. Dafür sage Ich euch, dass ihr alle mit gutem Willen zu jenen Soldaten gehören könnt. Wozu, glaubt ihr denn, bin Ich zu euch gekommen? (64, 16)

120. Liebt, sprecht, wenn ihr es tun müsst schweigt, wenn es angebracht ist, sagt niemandem, dass ihr meine Erwählten seid. Meidet die Schmeichelei und macht die Wohltaten, die ihr tut, nicht bekannt. Wirkt im Stillen und bezeugt dabei mit euren Werken der Liebe die Wahrheit meiner Lehre.

121. Lieben ist eure Bestimmung. Liebet, denn so werdet ihr eure Makel abwaschen, sowohl von eurem gegenwärtigen Leben, als auch von früheren Leben. (113, 58 – 59)

122. Weist die Schmeichelei von euch, denn sie ist eine Waffe, die eure edlen Gefühle zerstören wird. Sie ist ein Schwert, das jenen Glauben töten kann, den Ich in euren Herzen entzündet habe.

123. Wie könnt ihr zulassen, dass die Menschen den Altar zerstören, den ihr im Innersten eures Wesens besitzt? (106, 47 – 48)

124. Verwechselt nicht Demut mit Dürftigkeit der Kleidung. Glaubt auch nicht, dass derjenige demütig ist, der ein Minderwertigkeitsgefühl in sich hat und aus diesem Grunde gezwungen ist, den andern zu dienen und sich vor ihnen zu verneigen. Ich sage euch, die wahre Demut ist in jenem, der zwar zu beurteilen vermag, dass er jemand ist, und der weiß, dass er manche Erkenntnis besitzt, der sich jedoch zu den andern herabzuneigen bereit ist und Freude daran hat, das mit ihnen zu teilen, was er hat.

125. Welch dankbares Gefühl habt ihr, wenn ihr erlebt, dass ein unter den Menschen angesehener Mensch euch gegenüber Zuneigung, Verständnis, Bescheidenheit bekundet. Das gleiche Gefühl könnt ihr denen vermitteln, die unter euch stehen oder sich so fühlen.

126. Versteht, euch herabzubeugen, versteht, die Hand zu reichen, ohne Überlegenheit zu fühlen, lernt, verständnisvoll zu sein. Ich sage euch, dass in diesen Fällen nicht nur derjenige beglückt ist, der den Beweis von Zuneigung, den Beistand oder den Trost empfängt, sondern auch der, welcher ihn gibt, denn er weiß, dass es über ihm Einen gibt, der ihm selbst Beweise von Liebe und Demut gegeben hat, und dieser ist sein Gott und Herr. (101, 60 + 62)

127. Lebt rein, demütig, einfach. Erfüllt alles, was im menschlichen Bereich gerecht ist, ebenso wie alles, was euren Geist anbelangt. Entfernt aus eurem Leben das Überflüssige, das Künstliche, das Schädliche, und erquick  euch stattdessen an allem, was sich an Gutem in eurem Dasein findet. (131, 51)

128. Seht in niemandem einen Feind, seht in allen Menschen eure Geschwister, das ist euer Auftrag. Wenn ihr bis zum Ende darin beharrlich bleibt, werden auf Erden die Gerechtigkeit und die Liebe siegen, und dies wird euch den Frieden und die Sicherheit geben, die ihr so sehr ersehnt. (123, 65)

129. Gebt eurem Herzen Freiheit, damit es den Schmerz der anderen mitzufühlen beginnt. Lasst es nicht nur damit beschäftigt und bemüht sein, ausschließlich das zu fühlen, was eure Person betrifft. Seid nicht mehr gleichgültig gegenüber den Prüfungen, die die Menschheit durchlebt.

130. Wann wird eure Liebe so groß sein, dass sie viele Mitmenschen umfassen kann, um sie zu lieben, wie ihr jene liebt, die euer Blut in sich tragen und Fleisch von eurem Fleische sind?

131. Wenn ihr wüsstet, dass ihr es mehr dem Geist als dem Körper nach seid, würden es viele nicht glauben. Doch Ich sage euch: gewiss seid ihr mehr dem Geist als eurer Körperhülle nach Geschwister, denn der Geist gehört der Ewigkeit an, während der Körper vergänglich ist.

132. Bedenkt also die Tatsache, dass die Familien hier auf Erden heute entstehen und sich morgen wieder auflösen, während die geistige Familie für immer existiert. (290, 39 – 41)

133. Meint ihr, die ihr diese Worte vernehmt, dass Ich in eure Herzen Abneigung oder Übelwollen gegenüber denen eurer Mitmenschen säen könnte, die sich zu andern Konfessionen bekennen? Niemals, Jünger, ihr seid es, die beginnen sollen, das Beispiel von Brüderlichkeit und Harmonie zu geben, indem ihr alle mit der gleichen Zuneigung betrachtet und liebt, mit der ihr die anblickt, die eure Art zu denken teilen. (297, 49)

134. Ich weiß, je größer eure Erkenntnis ist, desto größer wird eure Liebe zu Mir sein. Wenn Ich euch sage: „liebt Mich“ wisst ihr dann, was Ich euch damit sagen will? Liebt die Wahrheit, liebt das Gute, liebt das Licht, liebt euch untereinander, liebt das wahre Leben. (297, 57 – 58)

135. Wisset, Jünger, dass das Ziel eures Kampfes jene Geistesverfassung ist, welche kein Schmerz mehr erreicht, und dies Ziel wird durch Verdienste, Kämpfe, Prüfungen, Opfer und Entsagungen erreicht.

136. Beachtet jene Fälle von Geduld, Glauben, Demut und Ergebung, die ihr manchmal bei einigen eurer Mitmenschen entdeckt. Es sind von Mir gesandte Geistwesen, die ein Beispiel von Tugend unter der Menschheit geben sollen. Dem Anschein nach ist das Schicksal dieser Geschöpfe traurig, dennoch wissen sie in ihrem Glauben, dass sie gekommen sind, um eine Mission zu erfüllen.

137. Große Beispiele meiner Boten und Jünger habt ihr in eurer Geschichte empfangen Namen, die euch bekannt sind; aber verkennt deswegen nicht die kleinen Vorbilder, denen ihr auf eurem Lebensweg begegnet. (298, 30 – 32)

138. Glaubt nicht, dass es nur im Schoße des Volkes Israel Propheten, Wegbereiter und Lichtgeister gegeben hat. Auch in andere Völker habe Ich einige von ihnen gesandt, doch die Menschen hielten sie für Götter und nicht für Abgesandte und schufen aus ihren Lehren Religionen und Kulte. (135, 15)

139. Seht immer zuerst den „Balken“, den ihr im Auge habt, Jünger, um das Recht zu haben, den „Splitter“ zu betrachten, den euer Bruder hat.

140. Damit will Ich euch sagen, dass ihr meine Lehre nicht dazu verwenden sollt, die Handlungsweisen eurer Mitmenschen innerhalb ihrer verschiedenen Konfessionen zu verurteilen.

141. Wahrlich, Ich sage euch, auf all jenen Pfaden gibt es Herzen, die Mich durch ein edles und mit Opfern übersätes Leben suchen.

142. Dennoch fragt der Jünger Mich immer wieder, warum Ich jene Unterschiedlichkeit der Weltanschauungen zulasse, die sich zuweilen widersprechen, Differenzen schaffen und Feindschaften zwischen den Menschen hervorrufen.

143. Dazu sagt euch der Meister: Es ist deswegen zugelassen worden, weil es keine zwei Geistwesen gibt, die genau dasselbe Verständnis, das gleiche Licht, denselben Glauben haben, und weil euch außerdem Willensfreiheit gegeben wurde, um euren Weg zu wählen. Ihr seid niemals gezwungen worden, den Pfad des Gesetzes zu gehen, sondern seid dazu eingeladen worden, wodurch ihr die Freiheit behieltet, im Verlangen nach der Wahrheit wirkliche Verdienste zu erwerben. (297, 23 – 24)

144. Ich will, dass ihr lernt, bei euren Urteilen nicht leichtfertig zu sein, noch euch vorschnell vom ersten Eindruck bestimmen zu lassen.

145. Ich gebe euch diesen Hinweis, damit ihr, wenn ihr mein Wort auslegt, und auch wenn ihr über Lehren, Religionen, Philosophien, Kulte, geistige Offenbarungen oder Wissenschaften urteilen müsst, erkennt, dass das, was ihr wisst nicht alles ist, was existiert und dass die Wahrheit, die ihr kennt nur ein minimaler Teil der absoluten Wahrheit ist, die sich hier auf eine Art offenbart, die sich aber auf viele andere, euch unbekannte Arten offenbaren kann. (266, 33)

146. Respektiert die religiösen Überzeugungen eurer Mitmenschen, und wenn ihr ihre Kirchen betretet, so entblößt eure Häupter in aufrichtiger Andacht, da ihr wisst, dass Ich bei jedem Gottesdienste gegenwärtig bin.

147. Verleugnet die Welt nicht, um Mir nachzufolgen, und trennt euch auch nicht von Mir unter dem Vorwand, dass ihr Pflichten in der Welt habt. Lernt, beide Gesetze in ein einziges zu verschmelzen. (51, 53)

148. Segne Ich nicht die ganze Menschheit, ohne jemanden zu bevorzugen? Von jenem „Mantel“ des Segens sind sowohl die Guten und Sanftmütigen, als auch die Hochmütigen und Kriminellen umgeben. Warum nehmt ihr Mich nicht zum Vorbild? Fühlt ihr etwa Abscheu vor den Handlungen der anderen?

149. Vergesst nicht, dass ihr ein Teil der Menschheit seid, dass ihr sie lieben und ihr vergeben, doch sie nicht ablehnen sollt, denn dies wäre so, wie wenn ihr vor euch selbst Ekel fühlen würdet. Alles, was ihr an euren Nächsten seht, habt ihr selbst in höherem oder geringerem Maße.

150. Deshalb will Ich, dass ihr euer Inneres zu ergründen lernt, damit ihr euer geistiges und moralisches Angesicht kennen lernt. So werdet ihr euch selbst zu beurteilen verstehen und das Recht haben, auch auf andere zu blicken.

151. Sucht nicht nach Fehlern bei euren Mitmenschen; mit denen, die ihr habt, ist es genug. (286, 41 – 42)

152. Glaubt ihr, dass ihr mein Gebot, einander zu lieben, erfüllt, wenn ihr eure Liebe egoistisch auf eure Familie beschränkt? Glauben die Religionsgemeinschaften, jenes höchste Gebot zu erfüllen, wenn sie nur ihre Gläubigen anerkennen und jene ablehnen, die zu einer andern Konfession gehören?

153. Die großen Völker der Welt, die mit Zivilisation und Fortschritt prahlen können sie etwa behaupten, dass sie geistig Fortschritt erreicht und jene Anweisung Jesu befolgt haben, wenn ihr ganzes Streben darin besteht, sich auf einen brudermörderischen Krieg vorzubereiten?

154. Ach ihr Menschen, nie habt ihr den Wert meines Wortes zu schätzen gewusst, noch habt ihr euch an den Tisch des Herrn setzen wollen, weil er euch allzu bescheiden erschien! Dennoch erwartet euch mein Tisch weiterhin mit dem Brot und dem Wein des Lebens für euren Geist. (98, 50 – 51)

155. Betrachtet mein Werk nicht als Bürde und sagt nicht, dass die Erfüllung der schönen Aufgabe, den Vater und eure Mitmenschen zu lieben, für euren Geist schwer sei. Was wirklich schwer ist, ist das Kreuz der eigenen und fremden Schlechtigkeiten, um derentwillen ihr weinen, bluten und sogar sterben müsst. Die Undankbarkeit, die Verständnislosigkeit, die Selbstsucht und die Verleumdung werden wie eine Last auf euch liegen, wenn ihr ihnen Obdach gewährt.

156. Dem widerspenstigen Menschen mag die Erfüllung meines Gesetzes hart und schwer erscheinen, weil es vollkommen ist und weder die Schlechtigkeit, noch die Lüge begünstigt. Für den Gehorsamen jedoch ist das Gesetz seine Schutzwehr, seine Stütze und sein Heil. (6, 16 – 17)

157. Auch sage Ich euch: Die Menschen müssen an die Menschen glauben, müssen Glauben und Vertrauen zueinander haben, denn ihr müsst zu der Überzeugung kommen, dass ihr alle auf der Erde einander braucht.

158. Meint nicht, dass es mir gefällt, wenn ihr sagt, dass ihr an Mich glaubt, und Ich dabei weiß, dass ihr an der ganzen Welt zweifelt. Denn was Ich von euch erwarte, ist dies, dass ihr Mich durch die Liebe, die ihr euren Nächsten entgegenbringt, liebt und denen vergebt, die euch beleidigen ; dass ihr dem Ärmsten, Geringsten oder Schwächsten liebevoll beisteht, eure Mitmenschen unterschiedslos liebt und bei allen euren Werken größte Selbstlosigkeit und Wahrhaftigkeit walten lasst.

159. Lernet von Mir, denn Ich habe niemals an euch gezweifelt, glaube an eure Rettung und vertraue darauf, dass ihr euch aufraffen werdet, um das wahre Leben zu erreichen. (167, 5 – 7)

160. Liebt euren Vater, habt Erbarmen mit euren Nächsten, trennt euch von allem, was für euer menschliches Leben oder für euren Geist schädlich ist. Dies lehrt euch meine Lehre. Wo seht ihr da die Schwierigkeiten und die Unmöglichkeiten?

161. Nein, geliebtes Volk, es ist nicht unmöglich, mein Wort zu befolgen: nicht dieses ist schwierig, sondern eure Besserung, Erneuerung und Vergeistigung, weil es euch an hochherzigen Gefühlen und hohem Streben mangelt. Doch da Ich weiß, dass all eure Zweifel, Unwissenheit und Unentschlossenheit verschwinden müssen, werde Ich euch weiterhin lehren, denn für Mich gibt es nichts Unmögliches. Ich kann Steine in Brot des ewigen Lebens verwandeln und kristallklares Wasser aus Felsen sprudeln lassen. (149, 63 – 64)

162. Ich erinnere euch an das Gesetz jenes, das nicht aus eurem Gewissen gelöscht werden kann, noch von eurem Herzen vergessen, noch in Frage gestellt werden darf, weil es von der weisen Intelligenz, der Universellen Intelligenz diktiert wurde, damit jeder Mensch innerlich das Licht besitzen würde, das ihn auf den Weg zu Gott führt.

163. Es ist notwendig, eine tiefe Erkenntnis des Gesetzes zu haben, damit sich alle Handlungen des Lebens auf die Wahrheit und die Gerechtigkeit stützen. Ohne Kenntnis des Gesetzes werdet ihr zwangsläufig viele Fehler begehen. Doch Ich frage euch: Hat euch euer Gewissen etwa nie zum Lichte der Erkenntnis gebracht? Wahrlich, Ich sage euch, das Gewissen ist niemals untätig oder gleichgültig gewesen. Es ist euer Herz, es ist auch euer Verstand, die das innere Licht zurückweisen, fasziniert vom Glanz des äußeren Lichtes, das heißt vom Wissen der Welt. (306, 13 – 14)

164. Heute, da Ich eine ausführliche Erläuterung meiner Unterweisung gebe, muss Ich euch begreiflich machen, dass alles, was ihr außerhalb der Gesetze tut, die den Geist oder den Körper regieren, zum Schaden beider gereicht.

165. Das Gewissen, die Intuition und die Erkenntnis sind die Führer, die euch den sicheren Weg weisen und euch Stürze vermeiden lassen werden. Diese Lichter gehören dem Geiste an, aber es ist notwendig, sie zum Erstrahlenzu bringen. Wenn einmal jene Klarheit in jedem von euch da ist, werdet ihr ausrufen: „Vater, Dein Erlösungssame keimte in meinem Wesen, und Dein Wort erblühte endlich in meinem Leben.“ (256, 37 – 38)

166. Ich bin gekommen, um eurem Geist Größe zu geben eine Größe, die in der Erfüllung meines Gesetzes begründet ist, welches meine Liebe ist. Doch dieser Größe müsst ihr euch würdig erweisen, indem ihr eure Mission in der Nachfolge eures Meisters erfüllt. (343, 29)

167. Immer werde Ich euch sagen: Macht Gebrauch von den Befriedigungen, die eure Welt euch gewähren kann, aber genießt sie im Rahmen meines Gesetzes, und ihr werdet vollkommen sein.

168. Ihr vernehmt immer wieder den Vorwurf des Gewissens, und zwar deshalb, weil ihr Körper und Geist nicht durch das von Mir gegebene Gesetz in Einklang gebracht habt.

169. Oftmals sündigt ihr weiterhin, weil ihr glaubt, dass euch nicht vergeben wird. Dies ist eine irrige Meinung, denn mein Herz ist eine Tür, die für den, der bereut, immerdar offen steht.

170. Lebt denn in euch keine Hoffnung mehr, die euch ermutigt, auf eine bessere Zukunft zu hoffen? Lasst euch nicht von Schwermut und Verzweiflung erfassen. Denkt an meine Liebe, die immer bei euch ist. Sucht bei Mir die Antwort auf eure Zweifel, und ihr werdet euch bald von einer neuen Offenbarung erleuchtet fühlen. Das Licht des Glaubens und der Hoffnung wird tief in eurem Geist aufleuchten. Dann werdet ihr eine Schutzwehr der Schwachen sein. (155, 50 – 53)

171. Lebt immer geistig wachsam, damit ihr denen von Herzen vergeben könnt, die euch verletzt haben. Denkt im voraus darüber nach, dass, wer seinen Mitmenschen verletzt, dies nur tut, weil es ihm an geistigem Lichte mangelt; doch Ich sage euch, dass die Vergebung das einzige ist, was in jene Herzen Licht bringen kann. Groll oder Rache vermehren die Finsternis und ziehen das Leid herbei. (99, 53)

172. Euer Gewissen, das von euch vollkommene Werke fordert und erwartet, wird euch nicht in Ruhe lassen, bis ihr euren Mitmenschen wahre Vergebung gewährt.

173. Warum solltet ihr jene hassen, die euch beleidigen, wenn sie nur Stufen sind, damit ihr zu Mir gelangt? Wenn ihr vergebt, werdet ihr Verdienste erwerben, und wenn ihr im Himmelreich seid, werdet ihr auf der Erde diejenigen erkennen, die euch bei eurem geistigen Aufstieg behilflich waren. Dann werdet ihr den Vater bitten, dass auch sie die Mittel finden, um sich zu retten und zu ihrem Herrn zu kommen, und eure Fürsprache wird sie diese Gnade erlangen lassen. (44, 44 – 45)

174. Wendet euch nicht von jenen ab, die in ihrer Verzweiflung gegen Mich oder gegen euch lästern. Ich gebe euch für sie einen Tropfen meines Balsams.

175. Seid bereit, jedem zu vergeben, der euch in dem für euch Liebsten verletzt. Wahrlich, Ich sage euch, jedes Mal, wenn ihr bei einer dieser Prüfungen aufrichtige und wahrhaftige Vergebung gewährt, wird es eine weitere Stufe sein, die ihr auf eurem geistigen Entwicklungsweg erreicht.

176. Werdet ihr also Groll empfinden und jenen die Vergebung verweigern, die euch helfen, Mir näher zu kommen? Werdet ihr auf die geistige Wonne verzichten, Mich zum Vorbild zu nehmen, und zulassen, dass Gewalttätigkeit euer Gehirn verfinstert, um jeden Schlag zurückzugeben?

177. Wahrlich, Ich sage euch, diese Menschheit kennt noch nicht die Macht der Vergebung und die Wunder, die sie bewirkt. Wenn sie einmal Glauben an mein Wort hat, wird sie sich von dieser Wahrheit überzeugen. (111, 64 – 67)

178. Geliebtes Volk: Vereinigt euch mit euren Brüdern, damit, wenn ihr in Zwiesprache mit Mir seid, ihr durch die Liebe, die Ich euch inspiriert habe, selbst die schwersten Beleidigungen vergebt. Warum solltet ihr nicht dem vergeben, der nicht weiß, was er tut? Er weiß es nicht, weil er nicht erkennt, dass er sich dieses Böse selbst antut. (359, 25)

179. Vergebt so oft, wie ihr beleidigt werden mögt. Beachtet nicht einmal die Zahl der Fälle, in denen ihr vergeben müsst. Eure Bestimmung ist so hoch, dass ihr euch nicht in diesen Fußangeln des Weges verfangen dürft; denn weiter vorne erwarten euch sehr große Aufgaben.

180. Euer Geist soll immer bereit sein zur Liebe, zum Verständnis und zum Guten, damit ihr zu höheren Ebenen aufsteigt.

181. So, wie in vergangenen Zeiten viele eurer Geschwister mit ihren Werken schöne Seiten in das Ewige Buch des Geistes schrieben, sollt ihr in ihrer Nachfolge jene Historie fortsetzen, als Vorbild und zur Freude der neuen Generationen, die auf die Erde kommen werden. (322, 52)

182. Pflegt den Frieden, liebt ihn und verbreitet ihn überall, denn wie sehr benötigt ihn die Menschheit!

183. Lasst euch nicht von den wechselvollen Geschicken des Lebens verstören, damit ihr immer stark bleibt und bereit, das zu geben, was ihr besitzt.

184. Jener Friede, welcher Erbgut jeden Geistes ist, ist in dieser Zeit entflohen und hat dem Kriege Platz gemacht und Nationen gemartert, Institutionen zerstört und Geistwesen zugrundegerichtet.

185. Der Grund dafür ist, dass das Böse sich des menschlichen Herzens bemächtigt hat. Der Hass, der maßlose Ehrgeiz, die hemmungslose Habgier breiten sich aus und richten Schaden an. Aber wie kurz wird derer Herrschaft nur noch sein.

186. Zu eurer Freude und Beruhigung kündige Ich euch an, dass eure Befreiung bereits nahe ist, dass viele Menschen sich für dieses Ziel einsetzen, die danach verlangen, in einer Atmosphäre von Brüderlichkeit, von Reinheit und Gesundheit zu atmen. (335, 18)

187. Ihr sollt auf eurem ganzen Lebenswege tätige Nächstenliebe üben; dies ist eure Aufgabe. Ihr besitzt viele Begabungen, um auf verschiedene Arten selbstlose Hilfe zu leisten. Wenn ihr euch vorzubereiten versteht, werdet ihr das, was ihr unmöglich nennt, vollbringen.

188. Die Liebestätigkeit, die ihr mit einem Geldstück ausübt obgleich auch sie Liebestätigkeit ist wird doch die weniger hochstehende sein.

189. Liebe, Vergebung und Frieden müsst ihr den Herzen eurer Mitmenschen bringen.

190. Ich will keine in meinem Gesetze geschützten Pharisäer und Heuchler mehr. Ich will Jünger, die den Schmerz ihrer Mitmenschen fühlen. Allen, die sich reuevoll erheben, werde Ich vergeben, ganz gleich, zu welcher Sekte oder Kirche sie sich bekennen, und werde ihnen den wahren Weg ganz klar vor Augen führen. (10, 104 – 107)

191. Hört Mich an: seid demütig auf der Welt und sät Gutes auf ihr, damit ihr die Früchte davon im Himmel erntet. Wenn es euch nicht gefällt, Zeugen zu haben, wenn ihr Böses tut warum ist es euch angenehm, solche zu haben, wenn ihr gute Werke tut? Wessen könnt ihr euch rühmen, da ihr nur eure Pflicht erfüllt habt?

192. Begreift, dass Lobreden eurem Geist schaden, da ihr noch so unerfahren und menschlich seid.

193. Warum erwartet ihr sofort, nachdem ihr ein gutes Werk getan habt, dass euer Vater euch die Belohnung dafür gibt? Wer so denkt, handelt nicht uneigennützig, und daher ist seine Wohltätigkeit falsch, und seine Liebe ist weit davon entfernt, wahrhaftig zu sein.

194. Lasst die Welt sehen, dass ihr gute Werke tut, doch nicht in der Absicht, Ehrungen zu empfangen, sondern nur, um gute Beispiele und Lehren zu geben und Meine Wahrheit zu bezeugen. (139, 56 – 58)

195. Wenn euer Geist sich im „Geistigen Tale“ einfindet, um von seinem Aufenthalt und seinen Werken auf Erden Rechenschaft abzulegen, so wird das, wonach Ich euch am meisten frage, all das sein, was ihr zugunsten eurer Mitmenschen erbeten und getan habt. Dann werdet ihr euch meiner Worte an diesem Tage erinnern. (36, 17)

196. In der „Zweiten Zeit“ gab die Menschheit Mir ein Kreuz aus Holz, zu dessen Martyrium Mich die Menschen verurteilten. Aber auf meinem Geiste trug Ich ein anderes, schwereres und blutigeres: das eurer Unvollkommenheiten und das eurer Undankbarkeit.

197. Wärt ihr fähig, ein Kreuz der Liebe und des Opfers für eure Nächsten auf den Schultern zu tragen und so in meine Gegenwart zu gelangen? Seht, dazu sandte Ich euch zur Erde; deshalb wird eure Rückkehr dann geschehen, wenn ihr mit erfüllter Mission vor Mich tretet. Dies Kreuz wird der Schlüssel sein, der euch die Tore des verheißenen Königreiches öffnet. (67, 17 – 18)

198. Ich verlange nicht von euch, dass ihr alles hinter euch lasst, wie Ich es von denen verlangte, die Mir in der „Zweiten Zeit“ nachfolgten. Unter ihnen verließ mancher seine Eltern, ein anderer seine Lebensgefährtin; sie verließen ihr Haus, ihr Gestade, ihr Fischerboot und ihre Netze all dies ließen sie hinter sich, um Jesus nachzufolgen. Ebenso wenig sage Ich euch, dass es notwendig ist, dass ihr in dieser Zeit euer Blut vergießt. (80, 13)

199. Begreift, dass ihr euch geistig und körperlich wandeln müsst, dass viele eurer Bräuche und Überlieferungen ein Erbe eurer Vorfahren aus eurem Leben verschwinden müssen, um der Vergeistigung Platz zu machen. (63, 15)

200. Ihr versteht derzeit nicht alle, was „Vergeistigung“ bedeutet, noch begreift ihr, warum Ich euch auffordere, diese innere Erhebung zu erlangen. Könnt ihr meinen Geboten gegenüber etwa willig und gehorsam sein, wenn euch nicht einmal klar wird, wozu Ich euch auffordere?

201. Aber manche verstehen das Ideal, das der Meister seinen Jüngern inspiriert, und diese werden sich beeilen, seinen Hinweisen zu folgen. (261, 38)

202. Wenn ihr wirklich das Verlangen habt, Meister in der Vergeistigung zu werden, müsst ihr beharrlich, geduldig, lernbegierig und aufmerksam sein, denn dann werdet ihr Gelegenheit haben, auf eurem Wege nach und nach die Frucht eurer Werke zu ernten, wodurch ihr Erfahrung ansammeln werdet, welche Licht, welche Erkenntnis des wahren Lebens ist. (172, 9)

203. Ich bringe eine neue Lektion, durch die ihr lernen werdet, auf Erden geistig zu leben, was das wahre Leben ist, das den Menschen von Gott bestimmt ist.

204. Ich habe euch bereits gesagt, dass „Vergeistigung“ nicht Frömmelei, noch religiöser Fanatismus oder übernatürliche Praktiken bedeutet. Vergeistigung bedeutet Harmonie des Geistes mit dem Körper, Befolgung der göttlichen und menschlichen Gesetze, Schlichtheit und Reinheit im Leben, absoluter und tiefer Glaube an den Vater, Vertrauen und Freude daran, Gott im Nächsten zu dienen, Ideale der Vervollkommnung der Moral und des Geistes. (279, 65 – 66)

205. Ihr fragt euch, welche Bedeutung die „sieben Stufen der Himmelsleiter“ haben, und euer Meister sagt euch mit Bestimmtheit: Die Zahl Sieben bedeutet Spiritualität, es ist die Spiritualität, die Ich in meinem auserwählten Volke Israel sehen möchte.

206. Ihr müsst mit all euren Tugenden und entfalteten Fähigkeiten zu Mir kommen. Auf der siebten Stufe oder Etappe eurer Entwicklung werdet ihr bei Mir ankommen und sehen, dass der Himmel seine Pforten öffnet, um euch zu empfangen. (340, 6)

207. Begreift zunächst, dass, solange die Menschen nicht völlige Vergeistigung erreichen, sie materielle Kirchen nötig haben werden und vor ihre Augen Skulpturen oder Bilder stellen werden, die ihnen meine Gegenwart fühlbar machen sollen.

208. Den Grad der Vergeistigung oder des Materialismus‟ der Menschen könnt ihr an der Art ihrer religiösen Verehrung ermessen. Der Materialist sucht Mich in den Dingen der Erde, und wenn er Mich nicht seinen Wünschen gemäß zu Gesicht bekommt, stellt er Mich auf irgendeine Weise dar, um das Gefühl zu haben, dass er Mich vor sich hat.

209. Wer Mich als Geist begreift, fühlt Mich in sich, außerhalb von sich und in allem, was ihn umgibt, weil er zu meinem eigenen Tempel geworden ist. (125, 49 – 51)

210. Bringt Mir geistige Verehrung dar und seid nicht wie jene, welche Kirchen und Altäre errichten, die mit Gold und Edelsteinen bedeckt sind, wie jene welche lange Wallfahrten unternehmen, sich mit rohen und grausamen Geißelungen züchtigen, unter Lippengebeten und Gebetslitaneien sich auf die Knie werfen, und die doch noch nicht fähig waren, Mir ihr Herz zu übergeben. Ich habe euch durch das Gewissen ermahnt, und darum sage Ich euch: wer redet und davon spricht, was er tat, und es ausposaunt, hat keinerlei Verdienst beim Himmlischen Vater. (115, 9)

211. Um mein Gesetz zu erfüllen, müsst ihr beten, euren Geist immer zu eurem Vater erheben.

212. Ich habe gesehen, dass ihr, um zu beten, vorzugsweise die Einsamkeit und die Stille aufsucht, und ihr tut gut daran, wenn ihr durch das Gebet Inspiration zu erlangen sucht oder wenn ihr Mir danken wollt. Doch ebenso sage Ich euch, dass ihr beten sollt, in welcher Lage ihr euch immer befindet, damit ihr in den schwersten Augenblicken eures Lebens meine Hilfe anzurufen versteht, ohne den Gleichmut, die Selbstbeherrschung, den Glauben an meine Gegenwart und das Vertrauen in euch zu verlieren. (40, 34 – 35)

213. Erzählt Mir in der Stille eure Leiden, vertraut Mir eure Sehnsüchte an. Obwohl Ich alles weiß, will Ich, das ihr nach und nach lernt, euer eigenes Gebet zu formulieren, bis ihr soweit seid, die vollkommene Zwiesprache eures Geistes mit dem Vater auszuüben. (110, 31)

214. Ihr seid euch der Wirkung bewusst geworden, die das Gebet hat, und habt die unermessliche Macht begriffen, die ihm innewohnt, wenn ihr es empor sendet – sowohl, um eine geistige Not abzuwenden, als auch, um die Lösung einer materiellen Notlage zu erbitten.

215. Erinnert euch, dass es oftmals genügt hat, das Wort „Vater“ auszusprechen, um euer ganzes Wesen erbeben zu lassen und um eurem Herzen das Gefühl zu geben, von dem Trost, den seine Liebe schenkt, durchflutet zu werden.

216. Wisset, dass immer dann, wenn euer Herz Mich mit Innigkeit nennt, auch mein Geist vor Freude erbebt.

217. Wenn ihr Mich „Vater“ nennt, wenn dieser Name aus eurem Innern hervorbricht, wird eure Stimme im Himmel vernommen und ihr entreißt der Göttlichen Weisheit irgendein Geheimnis. (166, 49 – 51)

218. Es ist nötig, dass ihr zu bitten, zu warten und zu empfangen lernt, und dass ihr niemals vergesst, das weiterzugeben, was Ich euch gewähre, worin das größte Verdienst besteht. Betet für die, welche Tag für Tag im Kriege sterben. Ich werde denen, die mit reinem Herzen beten, gewähren, dass noch vor 1950 jeder, der im Kriege gefallen ist, geistig zum Lichte aufersteht. (84, 53)

219. Heute seid ihr noch Schüler und seid nicht immer fähig, meine Lektion zu verstehen. Doch sprecht vorerst zu Gott mit eurem Herzen, mit euren Gedanken, und Er wird euch im Innersten eures Wesens antworten. Seine Botschaft, die in eurem Gewissen sprechen wird, wird eine klare, weise, liebevolle Stimme sein, die ihr nach und nach entdecken werdet, und an die ihr euch später gewöhnen werdet. (205, 47)

220. Wundert euch nicht, noch entrüstet euch, wenn Ich euch sage, dass aller Glanz, die Macht und der Prunk eurer Religionsgemeinschaften verschwinden müssen, und dass wenn dies geschieht bereits der geistige Tisch gedeckt sein wird, an dem die nach Liebe und Wahrheit hungernden Menschenscharen sich nähren werden.

221. Viele Menschen werden wenn sie diese Worte hören bestreiten, dass es die meinen sind. Doch dann werde Ich sie fragen, warum sie sich entrüsten, und was sie eigentlich verteidigen? Ihr Leben? Das verteidige Ich. Mein Gesetz? Darüber wache gleichfalls Ich.

222. Habt keine Furcht, denn niemand wird durch Verteidigung meiner Sache sterben; nur das Böse wird sterben, denn das Gute, die Wahrheit und die Gerechtigkeit werden ewig währen. (125, 54 – 56)

223. Haltet ihr es für unglaubhaft, dass diese wissenschaftliche und materialistische Welt noch einmal Neigung zur Vergeistigung fühlt? Ich sage euch, dass nichts unglaubhaft ist, weil meine Macht unbegrenzt ist. Innere Erhebung, Glaube, Licht und das Gute sind für den Geist eine zwingendere Notwendigkeit, als es für euren Körper das Essen, Trinken und Schlafen ist.

224. Auch wenn die Gaben, Fähigkeiten und Eigenschaften des Geistes lange Zeit geschlummert haben, werden sie bei meinem Rufe erwachen und bewirken, dass zu den Menschen die Vergeistigung mit all ihren Wundern und Offenbarungen zurückkehrt, welche größer sein werden als die der vergangenen Zeiten, denn jetzt seid ihr besser in der Lage, sie zu verstehen. (159, 7 8)

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